Dekra will ihre neue Station an der Borker Straße möglichst noch dieses Jahr eröffnen

Bauarbeiten

Das Schild steht schon seit Monaten an der Borker Straße. Jetzt haben die Arbeiten für die neue Dekra-Station in Lünen begonnen. Sie soll noch dieses Jahr eröffnet werden.

Nordlünen

, 23.08.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dekra will ihre neue Station an der Borker Straße möglichst noch dieses Jahr eröffnen

Die Bauarbeiten der Dekra an der Borker Straße haben begonnen. Voraussichtlich im November soll die Station eröffnet werden. © Quiring-Lategahn

Schon seit Monaten verkündet ein Schild, dass an der Borker Straße (kurz vor der Kreuzung mit Schul- und Florianstraße) die Dekra bald in Lünen Fahrzeuge prüfen wird. Nun haben die Bauarbeiten endlich begonnen.

Aber auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, könnte die neue Station der deutschen Prüfgesellschaft schneller fertig sein als gedacht. Das liegt daran, dass die Dekra bei einem deutschen Hersteller ihre Stationen in Fertigbauweise bauen lässt. „Die Bodenplatte wird am 13. September gelegt. Vier Tage später kommt dann der Cube in Fertigbauweise“, so Jens Vieting, Niederlassungsleiter der Dekra Dortmund.

Der Cube, das englische Wort für Würfel, ist das Gebäude für die Station. Solche Cubes sind auch bei anderen Stationen der 75 deutschen Niederlassungen als Gebäude zu finden. Die Endmontage ist für den 25. September geplant.

Die Außenanlagen für die neue Station sollen, so Vieting, dann Ende September entstehen. Geplant war, dass die Dekra - so steht es auch auf dem Schild - ab diesem Jahr in Lünen prüfen wird, also ihre neue Station eröffnet.

Innenleben mit Prüftechnik und Schreibtischen

Noch liege man auch im Zeitplan. „Wir müssen uns etwas Zeit nehmen, bis alles perfekt funktioniert“, sagt Vieting. Er gehe davon aus, dass die Dekra-Station im November eröffnen kann.

Noch ist er aber zuversichtlich. Der Cube bekommt natürlich noch ein Innenleben mit Prüftechnik und Schreibtischen für die Mitarbeiter. Drei Mitarbeiter werden fest in der Station arbeiten.

Die Dekra bietet die Hauptuntersuchung für Fahrzeuge an, erstellt aber auch Schadensgutachten nach Unfällen oder ermittelt den Wert von Gebrauchtwagen. Vieting: „Wir werden in Lünen das ganze Rundum-Paket anbieten.“ Der Niederlassungsleiter ist für alle Dekra-Standorte rings um Dortmund verantwortlich. Sowohl für die Dortmunder, als auch für Bochum, Werl, Kamen und nun auch Lünen.

Neben der festen Mannschaft von drei Fachleuten an der Station wird es auch Prüfer im Außendienst geben. „Sie bedinen die umliegenden Werkstätten und Autohäuser.“

Standort in verkehrsgünstiger Lage

Die Dekra hatte sich für das Grundstück in Nordlünen, an der Borker Straße entschieden. Geplant sind auf dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Prüfstraßen und ein Büro. Auf den Prüfstraßen sollen Autos und Fahrzeuge bis zur Größe eines Transporters untersucht werden.

„Wir haben einen Standort in verkehrsgünstiger Lage gesucht, den man gut erreichen kann, bei dem aber kaum Gefahr besteht, dass sich der Verkehr vor der Einfahrt drubbelt“, so Vieting.

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