Hans-Georg Fohrmeister ist seit mehr als 50 Jahren SPD-Mann und seit Kurzem auch SPD-Rebell. In Gahmen hängen seine Wahlplakate. © Günther Goldstein
Streit in der SPD

DGB-Chef aus Lünen riskiert für Einzug in den Rat Parteiausschluss

Hans-Georg Fohrmeisters Herz schlägt seit mehr als 50 Jahren für die SPD. Sagt er. Andere sagen, der Gewerkschaftler schade seiner Partei gerade. Dabei will er nur eines: im Rat bleiben.

Das Gesicht auf den Wahlplakaten kennen die Menschen in Lünen-Gahmen: Hans-Georg Fohrmeister, der Vorsitzende des fast 7000 Mitglieder zählenden Lüner Ortsverbandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB): ein SPD-Urgestein. Mit 17 ist der gebürtige Dortmunder in die Partei eingetreten. Das ist inzwischen 53 Jahre her. Trotz Hochs und Tiefs: Grundsätzlich gehadert habe er nie mit der alten Tante SPD, bekennt Fohrmeister. Jetzt droht ihm das Parteiausschlussverfahren.

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Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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