Die Hitze lockt Besucher an den Kanal: Kritik an Badeverbot im Seepark

Datteln-Hamm-Kanal

Keine Karten mehr fürs Freibad, Badeverbot am Horstmarer See. Da nutzten viele den Datteln-Hamm-Kanal, um sich abzukühlen. Dass das Baden im Seepark nicht erlaubt ist, sorgte für Kritik.

Horstmar

von Jura Weitzel

, 09.08.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heißes Wetter und Wasserspaß am Kanal.

Heißes Wetter und Wasserspaß am Kanal. © Jura Weitzel

Heiße Temperaturen und ein ausgebuchtes Freibad. Das bescherte dem Kanal zusätzliche Gäste. Hier einige Stimmen der Besucher:

Milow Kupschke mit Papa Michel und Mama Katharina aus Lünen sind auf dem Weg zum Kanal, um dort zu schwimmen. Sie haben Obst und Getränke dabei, und eine Musik-Box. Zwei, drei Stunden wollen sie bleiben. „Wir finden es furchtbar das am See nicht gebadet werden darf. Bei 36 Grad ist das Gemüt sowieso im Keller“, sagen sie. „Ärgerlich, dass woanders Konzerte veranstaltet werden und am Horstmarer das Schwimmen nicht erlaubt ist.“

Doch es gibt auch andere Meinungen. Michael und Sohn Stefan Makarchuk sind zum ersten Mal am Kanal. „Ich habe noch einen älteren Sohn. Er ist ist hier oft“, so Michael Makarchuk. „Mit dem Jüngeren bin ich oft in Werne im Soledad.“ Jetzt wollen sie sich am Kanal ein wenig abkühlen. Am See waren sie zuletzt vor zwei oder drei Jahren. „Wir finden es am Kanal besser. Sehr angenehme Wassertemperatur.“

Thorsten Nisters mit Sohn Nico kommen aus Herne. „Wir wollten eigentlich zum Horstmarer See und wussten nicht, dass dieser gesperrt ist.“ so ging es spontan zum Kanal ganz in der Nähe. „Das Wasser ist schön angenehm. Sonnencreme 50 haben wir dabei.“

Gregor Heinrich aus Unna ist auch ab und zu am Kanal: „Das ist mein Lieblingsort.“

Lesen Sie jetzt