Dieser Ford Mustang aus dem Jahr 1967 ist sicher keine Spaßbremse

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Das Symbol ist im Wagen allgegenwärtig: Ford hat den Mustang überall abgebildet. Der Oldtimerliebhaber Meik Holz kam vor sieben Jahren zu seinem Modell - durch einen Zufall.

Brambauer

, 03.06.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Meik Holz aus Brambauer ist stolz auf sein Auto. Er hat den historischen Ford Mustang nicht gezielt gesucht, bereut seine Entscheidung aber bis heute nicht.

Dieser Ford Mustang aus dem Jahr 1967 ist sicher keine Spaßbremse

Das Mustang-Emblem kommt an vielen Stellen im Fahrzeug vor. © Blandowski

„Ich habe im Internet nach einem Auto gesucht. Vielleicht ein Golf GTI. Auf alle Fälle an fertiges Auto und nicht ein Modell für die Werkstatt. Zufällig bin ich auf der Seite eines US-Auto-Händlers gelandet, der sich auf amerikanische Fahrzeuge spezialisiert hat. Auch in einer TV-Reportage kam der Händler zu Wort. Da Mustang eine große Lobby hat und durchaus im günstigen Preissegment unterwegs ist, habe ich mich dafür entschieden und dort zugeschlagen“, freut sich der 50-Jährige über sein Oldtimerfahrzeug.

Ein Auto für sonnige Tage

Nach einer Entrostung, Restaurierung und neuer Lackierung in grün rollt das Gefährt nunmehr sicher und als ein echter Blickfang über die Straßen. Natürlich nur im Sommer und an regenfreien Tagen.

Macht es sich der stolze Autoliebhabe auf den schwarzen Kunststoffsitzen ohne Sicherheitsgurte bequem, versprüht der US-Amerikaner und Nachfolger des Ford Thunderbird reichlich Nostalgie.

Ein Blick in die Ausstattung des Autos: Ein Dreispeichenlenkrad, ein Retroradio mit Kassette, Tachometer, Drehzahlmesser, Kühl-, Wassertemperaturanzeiger und Benzinkontrolle, alles noch manuell, statt heutiger digitaler Anzeige.

Maschine mit 230 PS

Unter der Haube hat der im Jahr 1967 gebaute Ford Mustang einiges zu bieten. Eine 4,6-Liter-Maschine mit 230 PS, über die Höchstgeschwindigkeit hüllt sich der stolze Besitzer in Schweigen. Aber sicherlich ist der Wagen keine Spaßbremse.

Dieser Ford Mustang aus dem Jahr 1967 ist sicher keine Spaßbremse

Das Dreispeichenholzlenkrad gehört im Ford Mustang zur Seirenausstattung. © Blandowski

Rote Rückleuchten und rote Blinker, selbstverständlich alles ordnungsgemäß durch den TÜV abgenommen, sorgen für weitere Hingucker. Auch die Chromstoßstangen sind ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend.

Hundedackel im BVB-Trikot

„In meinem Mustang darf natürlich der traditionelle Hundedackel auf der Rücksitzablage nicht fehlen. Ein weiteres erkennbares Zeichen für Retro und Vergangenheit. Als Zusatz hat er noch ein schickes BVB-Trikot an“, so der heutige Elektromeister.

Schätzungsweise verfügt das zweitürige aber viersitzige Coupé heute über einen Liebhaberwert von 40.000 Euro.

Um mit weiteren Oldtimerfans, insbesondere mit Besitzern eines Ford Mustangs, zu fachsimpeln, hat Meik Holz den Besuch des traditionellen „Mustang-Treffen“ in Hattingen am Pfingstwochenende fest eingeplant.

Wir stellen in unserer Serie Oldtimer und ihre Besitzer aus Lünen vor. Wenn Sie auch ein altes Schätzchen in der Garage oder der Scheune stehen haben, melden Sie sich gerne per Email an lokalredaktion.luenen@ruhrnachrichten.de bei uns.
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