Drei Mal Raub in Lünen: Polizei sieht keinen Zusammenhang

Überfälle und Erpressung

Drei Raubüberfälle in vier Tagen - eine schlimme Bilanz für Anfang August in Lünen. Diese Häufung ist wohl reiner Zufall, meint die Polizei.

Lünen

, 13.08.2020, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei Überfälle in Lünen innerhalb weniger Tage - die Polizei geht von Zufall aus.

Drei Überfälle in Lünen innerhalb weniger Tage - die Polizei geht von Zufall aus. © picture alliance / dpa

Eine räuberische Erpressung am 31. Juli, ein Raubüberfall in der Nacht auf den 1. August und ein weiterer am Nachmittag des 3. August - dass diese drei Fälle so kurz hintereinander in Lünen auftraten, ist wohl reiner Zufall.

Das zumindest denkt die Polizei, wie Sprecher Peter Bandermann auf Anfrage sagt: „Es handelt sich um unterschiedliche Tätergruppen, mal einzeln, mal aus der Gruppe heraus. Auch die Personenbeschreibungen sind sehr unterschiedlich.“

In allen drei Fällen laufen die Ermittlungen weiterhin, die Täter seien der Polizei noch nicht bekannt. Dass die bisherigen Zeugenaussagen noch nicht zum Erfolg geführt haben, müsse jedoch nicht heißen, dass sie nicht später noch nützlich sein können.

Das war geschehen:

  • Am 31. Juli war ein Mann an der Kurt-Schumacher-Straße mit einem Messer bedroht worden, der Täter forderte das Portemonnaie des Lüners. Als er es hatte, stieß er den Lüner weg und floh.
  • In der Nacht auf den 1. August ist ein 25-jähriger Lüner von mehreren Unbekannten auf dem Fußweg zwischen dem Caritas-Seniorenzentrum und der Lippe zusammengeschlagen worden. Die Täter raubten ihm die Tasche samt Smartphone und Portemonnaie, der Mann wurde leicht verletzt.
  • Am 3. August sind zwei Geldboten eines Supermarkts vor der Sparkasse an der Lippe überfallen worden. Der Täter drohte mit einer Schusswaffe und versprühte Reizgas und floh mit den Geldkassetten.
Hinweise zu allen drei Taten nimmt die Polizei unter 0231/132 7441 entgegen.
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