Ehrenamtliche retten imposante Lüner Napoleonsbuche vor schlimmen Dürre-Folgen

Naturdenkmal

Die imposante Napoleonsbuche an der Bergstraße kommt mit der Sommerdürre nicht zurecht. Ehrenamtliche Naturschütze sorgten jetzt dafür, dass der Baum gerettet wurde.

Gahmen

22.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Ehrenamtliche retten imposante Lüner Napoleonsbuche vor schlimmen Dürre-Folgen

In voller Pracht steht nun wieder die Napoleonsbuche an der Bergstraße. Dank ehrenamtlichem Engagement. © Jochen Heinrich

Die Napoleonsbuche auf den Feldern an der Bergstraße, deren Stamm geteilt ist und um die sich die Legende rankt, Napoleon habe unter ihr bei seinem Feldzug durch Westfalen gerastet, ist vielleicht das bekannteste Naturdenkmal in der Umgebung Lünens.

Paul Pawlowski, der Mitglied des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat ist, hatte in den letzten Wochen bei der Dürre bemerkt, dass an einem Waldstück hinter seiner Tischlerei immer mehr Äste und Kronen von Bäumen vertrockneten.

Als er nun die gleichen Anzeichen bei der frei stehenden Napoleonsbuche unweit seines Hauses entdeckte, schlug er Alarm: Er fragte bei der Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna an, ob sie etwas für die Rettung des Naturdenkmals tun könne.

Sachverständiger war vor Ort

Am nächsten Tag tauchte schon ein Sachverständiger auf, der entschied, dass die Buche unbedingt gewässert werden müsse, da die Trockenschäden schon für ihren Bestand gefährdend seien.

Am Samstag rückte dann ein Wagen mit Wassertank aus Unna an, der die Buche mit ca. 5000 Litern bewässerte.

Ehrenamtliche retten imposante Lüner Napoleonsbuche vor schlimmen Dürre-Folgen

Die Napoleonsbuche, ein besonderes Naturdenkmal, brauchte dringend Wasser. © Jochen Heinrich

„Ein Beispiel das Schule machen sollte: Oft können Schäden in der Natur nur durch die Aufmerksamkeit der Bürger erkannt und behoben werden,“ sagt Friedrich Angerstein vom Arbeitskreis Umwelt und Heimat.

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