Einbruch in Buchhandlung

BRAMBAUER Bei einem Einbruch in die „Brambauersche Buchhandlung“ erbeuteten heute Mittag der oder die unbekannten Täter einen Geldbetrag in dreistelliger Höhe.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 17.01.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Leider keine DNA-verwertbaren Spuren“: Oberkommissar Fred Murach tritt von der eingeschlagenen Scheibe zurück. Es muss  zwischen 13 und 14.30 Uhr passiert sein. Der oder die Täter haben die nach hinten gelegene Fensterscheibe zur Buchhandlung eingeschlagen und die Kasse leergeräumt. Buchhändler Reinhard Diekmann, der seine Buchhandlung an der Waltroper Straße über Mittag schließt, war, wie jeden Tag, nach Hause nach Waltrop gefahren, um mit seiner Frau Brigitte zu essen.

Kasse stand noch auf

Selten haben die beiden sich nach einer Mittagspause so schnell wiedergesehen. „Ich habe Brigitte natürlich sofort angerufen, als ich die Bescherung hier sah“, sagt Reinhard Diekmann. „Ich bin sofort gekommen. Ich bin ganz schockiert“, sagt seine Frau. Die Kasse steht noch auf. Leer. „Hier“, sagt Reinhard Diekmann, „sehen Sie mal.“ : Auf dem Fußboden liegen zwei 20-Cent-Münzen.

Glaser wartet auf die Polizei

Glaser Dirk Rodefeld steht neben der Tür und wartet. Bevor er seinen Job machen kann, muss erst die Polizei kommen. Dann kommt Oberkommissar Fred Murach („Haben Sie etwa Besuch von lieben Nachbarn gehabt? Quatsch. Das war nur ein Scherz“) untersucht die eingeschlagene Fensterscheibe. Trotz der vielen Splitter finden sich auf den ersten Blick offenbar keine verwertbaren Spuren.

Jetzt wird eine Alarmanlage eingebaut

„Ganz ehrlich“, sagt der Oberkommissar zu dem Buchhändler und dessen Frau, „wenn wir zum Beispiel Blutspuren gefunden hätten, hätten wir die DNA-mäßig verwerten und mit vorliegendem Material abgleichen können, aber so.“ Aber so, will der Oberkommissar wohl sagen, sind die Fahndungsaussichten eher dürftig. Buchhändler Diekmann will aus dem Einbruch am hellichten Tage seine Lehren ziehen: „Mir reich´s! Jetzt wird eine Alarm-Anlage eingebaut."

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