Fahrer eines BMW schlief vor der Ampel in Lünen

Polizei schlug Scheibe ein

Eine kuriose Verkehrskontrolle beschäftigte die Polizei in Lünen. Auf der Kurt-Schumacher-Straße schien ein Fahrer in seinem Auto vor der Ampel eingeschlafen zu sein. Der Fahrer reagierte aber nicht, als die Beamten an die Scheiben klopften. Als die Polizei die Scheibe einschlug, fanden die Beamten den Grund heraus.

LÜNEN

, 15.02.2017, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Die Ampel zeigte grün, dann rot, dann wieder grün - doch der Fahrer schlief". Dieses kuriose Bild bot sich am Mittwoch der Polizei in Lünen, als sie durch das Fenster eines BMW blickten. Andere Verkehrsteilnehmer hatten die Polizei gerufen, weil der Fahrer scheinbar zusammengesackt mit dem Kopf über dem Lenkrad hing. Der Motor des Wagens lief noch. Die Beamten vermuteten einen medizinischen Notfall und klopften erstmal mehrfach gegen die Scheibe. Als der Fahrer keinerlei Reaktion zeigte, entschieden sich die Kollegen, die Scheibe einzuschlagen.

Polizei hegt Verdacht

Doch auch das Klirren der Scheibe ließ den Fahrer scheinbar weiter in sich ruhen. Nach einer Weile reagierte der 46-jährige Lüner und wachte schließlich auf. Zu diesem Zeitpunkt hegten die Kollegen schon einen Verdacht, schließlich fanden sie ein kleines Tütchen Marihuana im BMW. "Und das weiße Pulver unter der Nase war mit Sicherheit kein Traubenzucker, wie es der Fahrer den Kollegen versichern wollte", schreibt die Polizei Dortmund in einer Pressemitteilung.

Nun erwartet den bereits wegen ähnlicher Fälle aufgefallen Lüner eine Strafanzeige.

Ein medizinischer Notfall konnte nach einer ärztlichen Untersuchung übrigens ausgeschlossen werden.

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