Familienzentrum in Sichtweite

LÜNEN Auf einem guten Weg in Richtung Familienzentrum ist die katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Marien. Das machte heute Leiterin Rosemarie Leismann beim traditionellen Neujahrsempfang der St. Marien-Gemeinde im gut besuchten Pfarrzentrum deutlich, der musikalisch von den Kindern begleitet wurde.

von Von Beate Rottgardt

, 13.01.2008, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Familienzentrum in Sichtweite

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang des Pfarrgemeinderates St. Marien.

Wie sich die Tageseinrichtung den neuen Herausforderungen – auch durch das Kinder- Bildungsgesetz des Landes NRW gegeben – stellt, war Schwerpunktthema des Empfangs. Der Pfarrgemeinderat, der zu dem Treffen geladen hatte, beschäftigt sich seit längerem mit diesem Thema.

Drei Gruppen sind notwendig

Rosemarie Leismann verdeutlichte, dass der Einstieg in die Betreuung von unter Dreijährigen drei Gruppenformen bedinge. Zum einen sollen 20 Kinder von zwei bis sechs Jahren betreut werden, eine weitere Gruppe umfasst zehn Kinder unter drei Jahren und die dritte Gruppe 20 bis 25 Kinder von drei bis sechs Jahren. Die Eltern erhalten in jeder Gruppenform ein Wahlrecht, ob sie ihr Kind 25, 35 oder 45 Stunden betreuen lassen wollen.

Netzwerk mit weiteren Kindertageseinrichtungen

In einem Netzwerk mit den Kindertageseinrichtungen St. Norbert und St. Gottfried will St. Marien den Weg zum Familienzentrum gehen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar, Fördermittel beim Land beantragt. Im Gespräch mit dem Pfarrgemeinderat kam die Idee auf, am St.-Marien-Hospital eine Art Frühförderstelle einzurichten, in der die Eltern beraten werden könnten. Zudem wolle man, wie bisher auch schon, das Umfeld weiter öffnen und natürlich nicht nur Kinder katholischer Eltern betreuen.

Kirchenvorstand zieht mit

In Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband Münster nimmt das Team um Rosemarie Leismann an dem Qualitätssicherungs- und Entwicklungsprojekt des Kreises Coesfeld teil. Auch der Kirchenvorstand unterstützt die Ambitionen der Tageseinrichtung. Derzeit, so Jörg Speckmann vom Kirchenvorstand, werde das Dach erneuert: „Und wir wollen auch den nach Schließung einer Gruppe frei gewordenen Raum neu für die Betreuung nutzen, das ist Ziel für dieses Jahr.“

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