Feuerwehr Lünen zieht Bilanz: Mehrere Unfalltote

Einsätze 2016

Viele Kurzeinsätze – aber auch viele tragische Unfälle, teilweise mit Todesfolge: Die Feuerwehr der Stadt Lünen, bestehend aus der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, der Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr, hat Bilanz für das Jahr 2016 gezogen. Ein Überblick.

LÜNEN

, 01.02.2017, 05:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Großer Rettungseinsatz an der Gahmener Straße in Lünen: Nach einem Unfall rückten Feuerwehr und Polizei an.

Großer Rettungseinsatz an der Gahmener Straße in Lünen: Nach einem Unfall rückten Feuerwehr und Polizei an.

Bereits am 5. Januar war die Hilfe beim Bettenaufbau an der alten DRK-Wache gefordert, um für die ankommenden Flüchtlinge eine Bleibe zu ermöglichen. 

Spektakulär ging es am 28. Januar zur Sache. Der Rüstwagen wurde dringend zur Ambulanz des St.-Marien-Hospitals gerufen, um mit dem technischen Gerät eine Patientin von ihrem Fingerring zu befreien.

Das Sturmtief „Rudzica“ bescherte am Rosenmontag nur eine Anzahl von kleineren Einsätzen.

Ein 77-jähriger Fahrradfahrer, der mit einem anfahrenden LKW an der Zechenstraße in Brambauer kollidierte, wurde am 17. Februar schwer verletzt abtransportiert.

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Gemeinsam konnten die Löschzüge 3 und 4 einen ausgedehnten Wohnungsbrand im Eigengrund in Lünen-Süd am 7. März löschen, dort gab es keine Verletzten. Zwei Katzen starben allerdings in den Flammen.

Der 17. März war einsatztechnisch ein ungewöhnlicher Tag. Binnen kürzester Zeit ereigneten sich fast zeitgleich fünf teilweise schwere Unfälle mit mehreren Verletzten.

Mit Rauchgasvergiftungen von zwei Kindern und einem Erwachsenen endete ein Kellerbrand an der Barbarastraße  am 3. April.

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Der 1. Mai, eigentlich ein schöner Ausflugstag, endet für fünf Personen mit einem schweren Verkehrsunfall auf der Münsterstraße. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten waren auch drei Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Bilanz: vier Schwerverletzte und der Tod einer 18-Jährigen.

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Gleich fünf Löschzüge rückten am 16. Mai zu einem verheerenden Dachstuhlbrand in die Karl-Haarmannstraße in Brambauer aus. Infolge der Aufregung erlitt der Hausbesitzer einen Herzinfarkt und starb.

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Zu einem schon lange nicht mehr dagewesenen Öleinsatz auf der Lippe kam es am 18. Juni.

Ein folgenschwerer Unfall mit Todesfolge ereignete sich am 25. Juni auf der Waltroper Straße in Brambauer. Gerade für die jüngeren Kameraden war der Einsatz sehr belastend.

Der Spätsommer und der Herbst, mit vielen Wochen extremer Trockenheit, bescherte den Kameraden und Kameradinnen im Lüner Stadtgebiet nur kleine Flächenbrände.

Was beim Rückblick positiv auffällt:„2016 war ein anspruchsvolles Jahr für unsere Kameraden, es war besonders erfreulich, dass alle Kameraden und Kameradinnen aus allen Einsätzen ohne große Blessuren herausgekommen sind und gesund zu ihren Familien zurückkehren konnten", so Feuerwehrchef Rainer Ashoff.

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