„Fridays for Future“ in Lünen: 300 Teilnehmer zogen friedlich durch die City

Klima-Demonstration

Tausende Demonstranten gingen weltweit am Freitag (29.) beim globalen Klimaprotest auf die Straße. So auch in Lünen, wo es bei „Fridays for Future“ erstmals einen Demonstrationszug gab.

Lünen

, 29.11.2019, 16:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Fridays for Future“ in Lünen: 300 Teilnehmer zogen friedlich durch die City

Viele der Teilnehmer kamen mit selbstgebastelten Plakaten zur Demonstration. © Emilia Knebel

Bereits seit März ist die „Fridays for Future“-Bewegung auch in Lünen angekommen. Um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, organisieren Lüner Schüler seit Monaten immer wieder Kundgebungen und Aktionen. Beim globalen Klimastreik am Freitag, 29.11., gab es nun eine Premiere: Zum ersten Mal zogen die Lüner Demonstranten statt einer einfachen Kundgebung am Rathaus auch mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt.

Rund 300 Teilnehmer

Los ging es auf dem Europaplatz neben dem Rathaus, wo sich ab 12 Uhr zahlreiche Schüler, aber auch Eltern, Lehrer und Interessierte jeden Alters versammelten. Mit Megaphonen, selbstgebastelten Schildern und Parolen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ zogen die Demonstranten dann begleitet von der Polizei vorbei am Christinentor und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium wieder zurück über den Marktplatz zum Rathaus. Das deutliche Motto: „Wir wollen gehört werden!“.

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Fridays for Future in Lünen

Die Lüner "Fridays for Future"-Demonstranten zogen in dieser Woche zum ersten Mal vom Europaplatz aus mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt. Viele von ihnen hatten Megaphone oder selbstgebastelte Plakate dabei.
29.11.2019
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Vor Beginn der Demonstration versammelten sich die Demonstranten auf dem Europaplatz.© Emilia Knebel
Vor Beginn der Demonstration versammelten sich die Demonstranten auf dem Europaplatz.© Emilia Knebel
Vor Beginn der Demonstration versammelten sich die Demonstranten auf dem Europaplatz.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Einige Demonstranten haben selbstgebastelte Schilder mit zur Demonstration gebracht.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Einige Demonstranten haben selbstgebastelte Schilder mit zur Demonstration gebracht.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Einige Demonstranten haben selbstgebastelte Schilder mit zur Demonstration gebracht.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten durch die Lüner Innenstadt.© Emilia Knebel
Mitorganisatorin Lidia Mauerhöfer hielt zum Abschluss der Demonstration eine Rede auf dem Europaplatz.© Emilia Knebel
Nach der Demonstration wurde zu Kaffee, Kakao und Kuchen am Europaplatz eingeladen. © Emilia Knebel
Nach der Demonstration wurde zu Kaffee, Kakao und Kuchen am Europaplatz eingeladen. © Emilia Knebel

„Wir haben gemerkt, dass sich die Teilnehmer unserer Proteste mehr Aktionen zum aktiveren Mitmachen wünschen“, begründet das Organisationsteam seine Entscheidung, einen Demonstrationszug zu veranstalten. Und das schien gut bei den Teilnehmenden anzukommen: Rund 300 Demonstranten konnten die Veranstalter zählen - etwa gleich viele wie auch bei den letzten Kundgebungen in Lünen. Der bundesweite Trend von sinkenden Teilnehmerzahlen bei „Fridays for Future“ lässt sich in Lünen also nicht beobachten. „Pauschal kann man das sowieso nicht sagen, das ist immer durchmischt. Wir sind aber froh über jeden, der kommt“, bestätigen auch die Organisatorinnen.

Friedlicher Protest

Im Anschluss an die Demonstration und eine Rede von Mitorganisatorin Lidia Mauerhöfer wurde noch zum Gespräch bei Kakao, Kaffee und Kuchen, gesponsert von der Bäckerei Kanne, auf dem Europaplatz eingeladen. Auch weitere Verbände, wie die Lüner Initiative gegen globale Armut, waren mit vor Ort, um ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu setzen.

Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit der Aktion: „Das war ein friedlicher, schöner und lauter Protest. Jetzt überlegen wir, wie wir das weiterentwickeln“, sagt Ruth Kirschbaum, die die „Fridays for Future“-Proteste in Lünen ins Leben gerufen hatte. „Wir planen auf jeden Fall nicht aufzuhören“, fügt die Schülerin hinzu. Und auch die Polizei zieht eine positive Bilanz: Alles sei friedlich geblieben, es habe keine Verletzten gegeben und es sei zu keinen Verkehrsstörungen gekommen.

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