Gas billiger zur neuen Heizperiode

Preissenkung zum 1. Oktober angekündigt

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

In welcher Höhe die Portemonnaies der Privatkunden entlastet werden, konnte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg (Foto) gestern noch nicht abschätzen. «Das wissen wir dann, wenn alle Zahlen vorliegen», erklärte er. Der niedrigere Marktpreis für Gas hängt mit der Kopplung an den Ölpreis und einer verzögerten Reaktion zusammen. Doch mit Blick auf die Tankstellen und die Benzinpreise Richtung Rekordhöhe, scheint Euphorie eher unangebracht. Der relevante Ölpreis sei gut mit dem Dieselpreis zu vergleichen, sagt Dr. Grunenberg. «Es gibt einen Seitwärtstrend mit Aufs und Abs, den gehen wir mit.» Dr. Grunenberg verweist auf die Transparenzregelung, die die Stadtwerke mit der Verbraucherzentrale vereinbart haben. Bereits zum 1. April sind die Gaspreise für die stadtweit 20 000 Anschlüsse gesunken. Die weitere Reduzierung steht unter dem Vorbehalt des Aufsichtsrates. Der kommunale Energieversorger bezieht das Gas von RWE Westfalen-Weser-Ems. Der Verbrauch in Lünen sank aufgrund der warmen Witterung in den ersten vier Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent. Da der Mai gemeinhin verbrauchsschwächer und in diesem Jahr auch wärmer ist, geht Dr. Grunenberg von einer stabilen Tendenz aus. Ähnliches gilt für die Fernwärme. Auch hier wurde in dem genannten Zeitraum 24,9 Prozent weniger verbraucht. Wenn der Winter ein normaler wird, kommen die Lüner günstiger weg als im letzten Jahr, ist seine Prognose. 2006 erreichte trotz der ersten kalten Monate durch den warmen Winter die Bezeichnung «Normaljahr». qu-l

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