Gefahrgut-Transporter: Hubschrauber über der Stadt - Feuerwehr-Kolonne durch Lünen

Remondis für die Entsorgung zuständig

Aus einem Gefahrgut-Transporter sind am Donnerstag an der A2 Stoffe entwichen. Der Transporter musste schließlich nach Lünen gebracht werden - denn dort sitzen die Entsorgungs-Experten.

Lünen

, 04.07.2019, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gefahrgut-Transporter: Hubschrauber über der Stadt - Feuerwehr-Kolonne durch Lünen

Der Gefahrgut-Transporter und die Begleitung aus Polizei und Feuerwehr wartete kurz vor den Remondis-Toren. © Fröhling

Stundenlang war eine Spur der A2 am Donnerstag gesperrt. Der Grund: bei einer Kontrolle von Abfalltransporten am Parkplatz am Herrenthey waren aus einem Gefahrgut-Transporter merkwürdige Geräusche zu hören.

Die Feuerwehr kühlte den Wagen ab, lange war unklar, ob nicht Explosionsgefahr besteht. Als am Nachmittag klar wurde, dass keine unmittelbare Gefahr von dem Wagen, der offenbar Kohlenwasserstoffe geladen hatte, ausging, fanden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eine Lösung: Der Transporter sollte nach Lünen gebracht werden und beim Entsorgungs-Experten Remondis untersucht und entsorgt werden.

Gegen 14 Uhr setzte sich eine riesige Kolonne aus Transporter samt Feuerwehr- und Polizei-Begleitung in Bewegung, die kurze Zeit später bei Remondis an der Brunnenstraße eintraf. Aus der Luft beobachtete ein Polizei-Hubschrauber den Transport.

Eine Remondis-Sprecherin erklärte vor Ort, dass die Experten den Inhalt erst einmal überprüfen wollten. Unmittelbare Gefahr ginge dank der Kühlung erstmal nicht davon aus. Offenbar sei im Wagen aber eine Mischung aus festen und flüssigen Stoffen - obwohl eigentlich alles flüssig sein sollte. Die Entsorgung werde sich deshalb wohl erstmal schwierig gestalten. Die Lüner Feuerwehr war nicht im Einsatz.

Lesen Sie jetzt