"Gemeinsam Für Lünen" gegründet

LÜNEN Viel vorgenommen hat sich die neue Wählergemeinschaft "Gemeinsam Für Lünen" (GFL), die am Samstag im Hotel Am Stadtpark gegründet wurde: Keine weiteren Kohlekraftwerke, Aufbrechen der politischen Verkrustungen und Stopp der "Hinterzimmerpolitik" in Lünen, das sind die Hauptziele der GFL.

von Von Volker Beuckelmann

, 23.12.2007, 15:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gründung aus Enttäuschung über etablierte Parteien

Gründung aus Enttäuschung über etablierte Parteien

Die Gründungsmitglieder der GFL sehen sich aus Enttäuschung über die Politik der Lüner SPD und CDU als neue, unbelastete demokratische Interessenvertretung der bürgerlichen Mitte an. Zielgruppe seien u.a. die Nichtwähler und die von den Großparteien ebenfalls enttäuschten Bürger. "Das, was hier in Lünen geplant ist, läuft einer vernünftigen Lebensweise entgegen. Eine Verdoppelung des CO2-Ausstoßes ist für unsere Region nicht tragbar", erklärte Hans-Joachim Bellmann, Lehrer aus Brambauer, der der GFL angehört. "Wir können noch so viel unterschreiben, werden aber nicht gehört, das habe ich in Bürgergesprächen gehört", so begründete Susanne Großkrüger ihre Teilnahme an der GFL.

Eberhard Kamm, ebenfalls Gründungsmitglied, sagte: "Ich bin enttäuscht über das Demokratieverständnis der großen Parteien, die einfach über 12 000 Unterschriften hinweg gefegt sind."

"Etwas bewegen in Lünen"

Dr. Matthias Laarmann, er ist Parteimitglied der CDU und nun auch im Vorstand der GFL, sprach sich dafür aus, dass Lünen ein gesundes Leben in einer attraktiv gebliebenen Stadt bieten sollte. Wolfgang Manns erklärte zu seinem GFL-Beitritt: "Ich möchte etwas bewegen in Lünen, auch im Bereich der Kultur und Jugendarbeit."

Das Team der GFL wolle schnell aktiv handeln und versicherte, dass es "viele Förderer im Hintergrund" gebe.

Lesen Sie jetzt