Gespräche laufen: Post will neuen Zustellstützpunkt an zentraler Stelle in Lünen bauen

hzFläche steht frei

Noch befindet sich der Zustellstützpunkt der Post in dem Gebäude an der Kurt-Schumacher-Straße, wo auch die Postbank untergebracht ist. Das könnte sich schon bald ändern.

Lünen

, 09.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

An der Kurt-Schumacher-Straße 5 wird es dem Zustellstützpunkt der Deutschen Post mittlerweile deutlich zu eng. Im gleichen Gebäude ist die Postbank-Filiale untergebracht, wo viele Lüner ihre Brief- und Paket-Angelegenheiten regeln. Große Teile des restlichen Gebäudes nutzt die Post für ihr Zustellzentrum - der Platz reicht dennoch nicht aus.

„Wir platzen aus allen Nähten“, bestätigt Post-Sprecherin Britta Töllner am Freitag (7.2.) auf Anfrage. Die Menge der Paketsendungen steige seit Jahren massiv an, dafür gebe es an der Kurt-Schumacher-Straße schlicht nicht mehr genügend Platz.

Bisherige Räume sind zu klein und unpraktisch

Dazu komme, dass die Räumlichkeiten dort über mehrere Etagen verteilt liegen. Dadurch seien die Abläufe sehr zeitintensiv. Deswegen sei die Post schon länger auf der Suche nach einem neuen Quartier gewesen.

Gespräche laufen: Post will neuen Zustellstützpunkt an zentraler Stelle in Lünen bauen

Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs könnte ein DHL-Zustellzentrum entstehen. Gespräche dazu laufen. © Foto Goldstein

Eine Option ist dabei die Fläche des ehemaligen Schlachthofs an der Borker Straße. Entsprechende Informationen bestätigen sowohl Inhaber Heinrich Milk als auch Post-Sprecherin Töllner. „Ja, die Gespräche dafür laufen“, erklärte Töllner.

Mehr könne dazu allerdings momentan nicht gesagt werden. Auch für Fragen nach etwaigem Baustart, der Fertigstellung oder dem Investitionsvolumen sei es derzeit noch zu früh. Die Postbank-Filiale ist von allen Umzugsplänen übrigens ausgenommen.

Der Schlachthof war 2011 abgebrannt. Seitdem gab es immer wieder Überlegungen für die Fläche, unter anderem sollte ein „Gesundheitscampus“ Lünen zur Universitäts-Stadt machen. Nichts davon wurde bisher realisiert.

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