Hilfen für Pflegebegleiter

LÜNEN Vertrauen gewinnen und zuhören können sind wichtige Aspekte für Pflegebegleiter. Mit einer Informationsveranstaltung am 18. Januar um 18 Uhr bei DDL, Bebelstr. 200, beginnt der zweite Kurs für ehrenamtliche Pflegebegleiter.

von Von Beate Rottgardt

, 12.01.2008, 09:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilfen für Pflegebegleiter

Schirmherr Hans Wilhelm Stodollick (2.v.r.) und Altenarbeit-Koordinatorin Annette Goebel (l.) unterst¸tzen die Kursleiter Werner Schulz und Ingrid Brandhorst.

15 Teilnehmer haben sich bereits gemeldet, einige weitere Interessenten können noch einsteigen. Sie sollen entweder zum Infoabend am 18.1. kommen oder sich bei den beiden Kursleitern Ingrid Brandhorst und Werner Schulz melden. „Es gibt immer mehr ältere Menschen und es ist wichtig, dass die Pflegenden einen Ansprechpartner haben“, so Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.

Überblick über die Angebote

Annette Goebel, Koordinatorin für Altenarbeit, hat die Kursleiter mit vielen Tipps unterstützt und wird auch beim zweiten Treffen des Kurses, der sich über sechs Termine (jeweils freitags und samstags) erstreckt, einen Überblick über die Angebote für Senioren und Pflegende in Lünen geben. „Wir werden in diesem Jahr auch die Broschüre ,Älter werden in Lünen` neu auflegen“, kündigte Annette Goebel an.

Kreis der Teilnehmer ist bunt gemischt

Der Kreis der Teilnehmer ist bunt gemischt. „Einige suchen nach der Berufszeit eine neue Aufgabe, aber einer hat auch beruflich mit dem Thema zu tun und nutzt den Kurs als Weiterbildung“, so Werner Schulz. Andere kommen aus dem abgeschlossenen Kurs „Seniorenbegleiter“ und wollen sich nun auch als ehrenamtliche Pflegebegleiter fortbilden lassen. „Wir freuen uns auf Teilnehmer und Referenten“, so Schulz.

Angehörige haben viele Fragen

Die pflegenden Angehörigen haben viele Fragen, weiß Ingrid Brandhorst, die selbst als Pflegebegleiterin engagiert ist: „Oft sind sie auch sehr allein, da ist es unsere Aufgabe, ihnen zuzuhören.“ Jedes Gespräch, jede Begleitung von pflegenden Angehörigen ist individuell verschieden. Schulz: „Da Pflege sehr zeitaufwändig ist, brechen auch manche sozialen Kontakte weg.“ Auch deshalb sind die Gespräche mit den Pflegebegleitern wichtig. Die Kursleiter hoffen auch, weitere Familien zu finden, die Interesse an einer Pflegebegleitung haben, um so entlastet zu werden.

Lesen Sie jetzt