Kinder vor LKW sichern

HORSTMAR Der Stand der Vorbereitungen für die Errichtung des Anbaus an der Grundschule Horstmar - vor allem aber auch die Abwicklung der Baustelle während des laufenden Schulbetriebs - bewegt die Horstmarer SPD.

16.01.2008, 07:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinder vor LKW sichern

Klaus Zolnowski (ZGL), Ogata-Leiterin Janina Holtmann, Dieter Kasprowiak (ZGL), Konrektorin Helene Berkenheger und SPD-Ortsvereinsvorsitzender (v.l.) sahen sich auf dem Gelände an der Grundschule Horstmar mit Eltern und SPD-Vertretern den Plan für den Anbau an.

Ortsvereinsvorsitzender Hans-Jörg Hebebrand hatte am Dienstag auf das Gelände an der Querstraße 25 neben Ogata- und Schulleitung auch Vertreter der Schulpflegschaft und als Fachleute Dieter Kasprowiak, Leiter der Zentralen Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL) und seinen Kollegen Klaus Zolnowski eingeladen. Wie Kasprowiak mitteilte, werde am 6. Februar der Zuschlag an einen Generalunternehmer erteilt. Im März sei mit dem Beginn der Arbeiten zu rechnen, die Bauzeit wird auf fünf bis sechs Monate geschätzt.

Pausenzeiten

Sorgen bereiten Lehrer und Eltern, dass die Baustraße über den Schulhof führen muss. Bereits in der Ausschreibung, so der ZGL-Chef, habe man berücksichtigt, dass in den Pausenzeiten kein LKW über den Schulhof fahren dürfe; in der übrigen Zeit müsse unbedingt Schritttempo gefahren werden. Was die räumlichen Möglichkeiten für die An- und Abfahrten der LKW betrifft, so waren die Teilnehmer des Ortstermin einhellig der Meinung, dass das Baufeld keine Wendemöglichkeit eröffne.

Aus diesem Grunde müssten die LKW-Fahrer auf dem Schulhof rangieren. Durch einen Schotterweg parallel zur Schulhofzufahrt sollen die Kinder über den östlichen Teil des Schulhofs ins Gebäude gelangen, so dass Konflikte mit den LKW vermieden werden.

Um Beeinträchtigungen durch Lärm gering zu halten, wird Janina Holtmann die Aktivitäten der Ogata während der Osterferien weitgehend nach außerhalb des Schulgrundstücks verlegen.

Lehrmittelraum

Nach Süden soll ein einstöckiges Gebäude an das bestehende gebaut werden: Zwei Räume sind für die Schule (1 Mehrzweckraum, 1 Lehrmittelraum), zwei Räume für die Ogata, ein Technikraum sowie ein Personalbüro für die Ogata geplant - insgesamt ca. 300 qm Nutzfläche. Mit der Erweiterung können dann vier Ogatagruppen (= 100 Schüler) betreut werden.

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