„Kraftwerk nicht gefährden“

LÜNEN Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat sich nochmals ausdrücklich zum geplanten Trianel-Kraftwerk im Stummhafen bekannt. Der Neuaufbau dürfe nicht gefährdet werden.

04.12.2007, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Kraftwerk nicht gefährden“

Beim Jahresempfang v.l.: IHK-Präsident Udo Dolezych, Landrat Michael Makiolla, Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz.

„Alle wirtschaftlichen Rahmendaten sind glänzend“, hob Dolezych mit Blick auf die brummende Konjunktur hervor. Auch die Wirtschaft im IHK-Bezirk (Dortmund, Kreis Unna, Hamm) sei auf Wachstumskurs. Der IHK-Präsident unterstrich diese Aussage mit den Ergebnissen einer Blitzumfrage: Von 211 Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich im Internet beteiligten, antworteten über 90 Prozent, es gehe ihnen gut bzw. befriedigend. Dolezych warnte aber auch vor Übermut und Sorglosigkeit. Von der Politik forderte er, am Reformkurs festzuhalten und die Lohnnebenkosten weiter zu senken. Als weitere Stichworte nannte er „einen größeren Spielraum beim Kündigungssschutz“ und die Einführung von Kombilöhnen. Eine derart „mutige Politik“ könne Langzeitarbeitslosen weitaus erfolgreicher helfen.

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