Elisabeth Herrmann liest im Herbst in Lünen

Krimi-Festival „Mord am Hellweg“ wegen Corona erneut verschoben

Krimi-Fans aus der Region müssen sich weiter gedulden, bis wieder prominente Autoren zu Lesungen kommen. Denn das renommierte Festival „Mord am Hellweg“ wird erneut verschoben - auf 2022.
Genossen den Aufenthalt im Ufo vor Corona Anfang 2020 (v.r.) David Zolda (Kulturbüro), Autorin Elisabeth Herrmann und Sina Ziegler vom Festival „Mord am Hellweg“.
Genossen den Aufenthalt im Ufo vor Corona Anfang 2020 (v.r.) David Zolda (Kulturbüro), Autorin Elisabeth Herrmann und Sina Ziegler vom Festival „Mord am Hellweg". © Beate Rottgardt

Die Festivalleitung des größten internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ sieht sich aufgrund der anhaltenden Unwägbarkeiten der Corona-Krise dazu veranlasst, das bereits auf Herbst dieses Jahres verschobene Jubiläumsfestival erneut zu verschieben.

Bestseller-Autorin schrieb Lünen-Krimi

„Mord am Hellweg X“ wird jetzt im Zeitraum vom 17. September bis 12. November 2022 stattfinden. Davon betroffen sind auch die in Lünen geplanten Veranstaltungen des Kulturbüros Lünen als Veranstalter vor Ort. Bestseller-Autorin Elisabeth Herrmann, die die Vernau-Krimis schreibt, wird aber im Herbst ihren Lünen-Krimi in der Lippestadt vorstellen. Für die Geschichte hatte sie noch vor Beginn der Pandemie, im Januar 2019, in Lünen recherchiert.

„Mord am Hellweg“ ist ein internationales Festival. Auch das Literaturbüro Unna, der Veranstalter, sieht sich pandemiebedingt seit einem Jahr mit andauernden Planungsschwierigkeiten konfrontiert. Für „Mord am Hellweg“ mit mehr als 150 Einzelveranstaltungen an 100, oftmals nicht klassischen Kulturorten, mit 25 Kooperationspartnern und rund 500 Mitwirkenden, sind aber die organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen weit umfassender und komplexer, als etwa bei Einzelveranstaltungen.

Kontakt zum Publikum

Ein anspruchsvolles international besetztes Festival hat langfristige Programm- und andere Vorlaufplanungen, etwa mit umfassendem Marketing und Ticketing, was unter den gegebenen Umständen nicht realisierbar ist. „Mord am Hellweg“ möchte jedoch seinen Besuchern „auch weiterhin ein lustvolles, spannendes Festival in der gewohnten Qualität und Quantität bieten sowie seinen literarischen Gästen aus aller Welt ein unbedenkliches Veranstaltungsformat mit Kontakt zum Publikum ermöglichen.“, so die Erklärung der Festivalleitung.

So ganz auf „Mord am Hellweg“ müssen die Krimifans in diesem Jahr jedoch nicht verzichten. So ist für den Herbst 2021 ein vom Risiko her überschaubares Programm geplant. Es heißt „Mörderisches Intermezzo – Mord am Hellweg lädt zum Zwischenspiel“ und soll im Wesentlichen aus Solo-Lesungen von deutschsprachigen Autoren bestehen, die spannende Kurzkrimis für den im Herbst beim Grafit-Verlag erscheinenden „Mord am Hellweg“-Auftragsband „Jubiläumsmorde“ geliefert haben, sowie einigen digitalen Angeboten.

Die in Lünen für Herbst geplante Veranstaltung mit Erfolgsautorin Elisabeth Herrmann, die einen Lünen-Krimi als Beitrag zur Festivalanthologie „Jubiläumsmorde“ schrieb, soll nach Angaben des Kulturbüros stattfinden.

In den Design-Sesseln oben im Ufo trafen sich vor einem Jahr  (v.l.) David Zolda (Kulturüro Lünen), Betriebsleiter Carsten Balzer, Autorin Elisabeth Herrmann und Sina Ziegler vom Organisationsteam des Festivals
In den Design-Sesseln oben im Ufo trafen sich vor einem Jahr (v.l.) David Zolda (Kulturüro Lünen), Betriebsleiter Carsten Balzer, Autorin Elisabeth Herrmann und Sina Ziegler vom Organisationsteam des Festivals „Mord am Hellweg“. © Beate Rottgardt (Archiv) © Beate Rottgardt (Archiv)

Mehr Informationen zum „Mörderischen Intermezzo“, zur Verschiebung und zur Ticketrückabwicklung werden über die Website und die Social Media Kanäle des Festivals bekanntgegeben.

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