Lünen-Süd: Stadt will Sozialarbeiter-Stellen an Schule und in Jugendcafés absichern

Jugendhilfeausschuss

Ohne sie gäbe es keine Jugendcafés im Süden und in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule mehr Probleme. Deshalb forderte die Stadt jetzt Planungssicherheit für Sozialarbeiter-Stellen.

Lünen-Süd, Gahmen, Horstmar

, 21.11.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lünen-Süd: Stadt will Sozialarbeiter-Stellen an Schule und in Jugendcafés absichern

Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Teil des Schulalltags. Diesen Teil will die Stadt nun stärken. © Heckenkamp

Es sind eigentlich nur zwei halbe Stellen - doch ohne sie wäre vieles im Süden Lünens nicht möglich. Beispielsweise die beiden Jugendcafés in Horstmar und Gahmen. Und auch an der schülerreichen Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wird die halbe Stelle des Schulsozialarbeiters dringend benötigt. Bislang standen sie aber nicht im Stellenplan. Und deshalb gab es keine Planungssicherheit.

Das machte Thomas Stroscher, zuständiger Abteilungsleiter der Stadt, den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses am Dienstagabend im Rathaus deutlich.

„Spätestens das schlimmer Ereignis der tödlichen Auseinandersetzung an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule hat dazu geführt, dass weitere sozialpädagogische Betreuung vonnöten ist - in Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule“, so Stroscher.

Das Land wird die Hälfte der halben Stelle finanzieren, für die Stadt bleibt im Haushalt eine Viertelstelle zu finanzieren. Stroscher: „Die halbe Stelle sollte für mindestens drei Jahre im Stellenplan verankert werden.“ Das Land habe bereits eine Zusage für drei Jahre gegeben.

Der Ausschuss empfahl dem Rat, diese Verankerung genauso wie auch, die halbe Stelle für die Jugendcafés in Horstmar und Gahmen für drei Jahre in den Stellenplan zu schreiben. Für die Finanzierung stünden auch Träger- und Förderverein sowie Wohnungsbaugesellschaften ein, die die Jugendcafés mit betreiben.

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