Lüner Tierärztin: Leckere Fernseh-Premiere beim „Perfekten Dinner“

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Kochen macht ihr Spaß und seit der ersten Sendung ist Lisa Michelt Fan der Koch-Fernsehshow „Das perfekte Dinner“. Jetzt ist die Lünerin selbst Kandidatin und kochte ein aufwendiges Menü.

Lünen

, 09.11.2020, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sich selbst im Fernsehen erleben - das ist schon aufregend. Diese Erfahrung machte jetzt die junge Lüner Tierärztin Lisa Michelt. Die 34-Jährige ist in dieser Woche Kandidatin in der Vox-Kochshow „Das perfekte Dinner“.

Am Montagabend (9.11., 19 Uhr, Sender Vox) flimmerte ihre Gastgeber-Folge über den Bildschirm. „Ich war froh, dass ich die Erste in der Runde war. So wusste ich nicht, wer da kommt, wer was nicht so gerne isst. Und konnte dann die anderen vier Tage entspannen“, erzählt Lisa Michelt.

Zwei Jahre nach der Bewerbung

Zwischen der Bewerbung und dem Tag, als die Fernsehteams an der Tür schellten, vergingen zwei Jahre. „Ich schaue das Perfekte Dinner seit der ersten Sendung. Als ich dann bei meinem Bruder und meiner Schwägerin am Tisch saß und überlegte, dass ich da doch mal mitmachen könnte und wie das wohl funktioniert, holte meine Schwägerin den Laptop.“ Und schon war Lisa Michelt angemeldet.

Weil es dann aber doch so lange dauerte, bis eine Reaktion aus Köln kam, war die Lünerin sehr überrascht, als das Telefon klingelte. „Ich hab dann als erstes meine Schwägerin angerufen.“ Ein Familienmitglied hatte ihren Auftritt schon gesehen, über einen Streamingdienst des Senders.

Nach den fünf Drehtagen stand für Lisa Michelt fest: „Es war super. Nach meiner Hochzeit und der Geburt meiner Tochter war das das Grandioseste, was ich bisher erlebt habe.“ Das lag vor allem auch an den Mit-Kandidaten, die Lisa Michelt als „Mega-Truppe“ bezeichnet. „Für mich was das wirklich wie ein fünftägiger Urlaub unter Freunden.“ Gedreht wurde übrigens schon vor der Corona-Pandemie.

Kochen im Studium ausprobiert

Zum Kochen fand die Tierärztin, als sie mit 18 Jahren von Zuhause auszog und zum Studium nach Berlin ging. „Da hab ich dann mit Bolognese oder Schnitzel angefangen, das kannte ich ja von daheim.“ Als das gut funktionierte, wagte sie sich auch an schwierigere Rezepte. In einer Gruppe von Studienfreunden war sie meist diejenige, die die anderen bekochte.

Ihr Menü fürs „Perfekte Dinner“ zeigt, dass sie sich schon gut mit der Kochkunst auskennt. Als Vorspeise gab es eine Meerrettich-Panna-Cotta auf Rote-Bete-Salatbeet. Dazu gab es Lachsforelle, die sie selber gebeizt hatte. Das Hauptgericht war ein „French Rack“, ein Kotelett vom Sattelschwein auf Kartoffelstampf mit Knoblauch und Petersilie, dazu Kardamom-Karotten und „demi glace“, eine Kraftsauce. „Die habe ich vorher erst einmal gekocht, zur Probe. Aber ich wusste, wie lecker sie schmecken muss.“

Auch das Dessert konnte sich sehen lassen. Schokobrownie in Kaffee getränkt mit Beeren und selbst gemachtem Nuss-Eis. „Die Brownies hab ich bestimmt schon 25 mal gebacken, ausgerechnet beim Dinner waren sie wohl eine Minute zu lang im Ofen und etwas trocken.“

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Während der Dreharbeiten, die von morgens bis in den späten Abend dauerten, waren Lisa Michelts Mann und ihre kleine Tochter (2) „ausgelagert“: „Sie sind zur Schwester meines Mannes gefahren und haben auch dort übernachtet.“ Sonst wäre es wohl für Klein-Charlotte auch ein bisschen zu unruhig geworden.

Die Kleine ist übrigens sehr wählerisch, was das Essen betrifft. „Sie vergibt keine zehn Punkte für ein Essen, das ich gekocht habe“, sagt Lisa Michelt.

Auch wenn die Dreharbeiten schon ein paar Monate her sind, Kontakt hat die Lünerin noch zu den anderen Kandidaten, vor allem zu Food-Blogger Daniel Schmitz aus Lünen, der am fünften Tag an der Reihe ist, und zu Tom aus Unna. „Wir haben uns auch schon mal wieder getroffen.“ Ursprünglich wollten sich alle fünf Kandidaten am Samstag alle fünf Sendungen noch mal zusammen ansehen. Aber nun macht Corona ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Am „Perfekten Dinner“ würde Lisa Michelt glatt noch mal teilnehmen. An anderen Koch-Formaten allerdings nicht.

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