Marc Schawohl (31) rührt Werbetrommel für Wasserski-Anlage auf Horstmarer See

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Wenn Marc Schawohl, wie er sagt, seine Idee von einer Wasserski-Anlage in die Tat umsetzt, „dann am Horstmarer See und nirdgendwo anders“. Wir haben mit ihm über den Stand der Dinge geredet.

Lünen

, 15.05.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den gebürtigen Horstmarer und in Lünen aufgewachsenen Banker Marc Schawohl (31) besteht kein Zweifel: „Der Horstmarer See ist prädestiniert für eine Wasserski- und Wakeboardanlage. Das haben mir auch zwei Anlagenbauer bestätigt.“

Deshalb lässt Schawohl, der heute in Bergkamen-Rünthe lebt und selbst begeisterter Wakeboarder ist, auch nicht locker. In den vergangenen Wochen habe er weiter an seiner Projektidee gefeilt und diese Teilen der Politik vorgestellt. Das sagte Schawohl am Montag (13.) auf Anfrage unserer Redaktion.

Marc Schawohl (31) rührt Werbetrommel für Wasserski-Anlage auf Horstmarer See

Marc Schawohl © Schawohl

Die Gespräche seien vom Grundtenor her positiv verlaufen. „Aber man schaut den Leuten ja nur vor den Kopf“, sagte der Commerzbank-Filialleiter (Lippstadt/Soest) weiter.

Anlage wohl Thema in Rat

Mit Schawohls Idee von einer Wasserski- und Wakeboard-Anlage mit angeschlossener Gastronomie am Horstmarer See beschäftigt sich vermutlich der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Juli im Rathaus. Wie Stadtsprecher Bendedikt Spangardt sagte, gehe man beim Wirtschaftsförderungszentrum Lünen (WZL) davon aus, dass es in dieser Sitzung zur Sprache kommen wird.

Marc Schawohl hofft derweil auf eine Einladung, um den Ratsfraktionen und der Stadtspitze seine Idee dann noch einmal näher bringen zu können. Während die Stadt und WZL dem Projekt zumindest nicht abgeneigt gegenüber stehen, sehen die Grünen die Sache aus Naturschutzgründen eher skeptisch.

Machbarkeitsstudie fehlt noch

Erst dann, wenn sicher ist, dass Stadt und Politik grünes Licht für das Projekt geben, will der in „Horstmar gegenüber dem See aufgewachsene“ Ideengeber Schawohl eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben - oder der Investor, den es laut Marc Schawohl schon gibt.

Von der Stadt ist eine Machbarkeitsstudie nicht zu erwarten, wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt gegenüber unserer Redaktion deutlich machte: „Das macht die Stadt (...) nicht selbst, der Investor müsste die detaillierte Machbarkeitsprüfung durchführen. Die Stadt könnte dies allerdings unterstützen.“ Denn laut Spangardt haben „Stadt und WZL eine Vorprüfung durchgeführt, demnach scheint die Wasserskianlage grundsätzlich möglich zu sein (...)“.

250.000 bis 300.000 Euro

Nach früheren Angaben Schawohls soll ein zweistöckiges Gebäude, mit dem Wasserski-Shop im Erdgeschoss und einer Gastronomie inklusive mietbarem Veranstaltungsraum im ersten Stock, entstehen. Zum gesamten Investitionsvolumen machte der 31-jährige Banker keine Angaben, außer: „So eine Wasserski-Anlage kostet zwischen 250.000 und 300.000 Euro.“

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