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"Maskenball" in Lünen

Die Schutzmaske gehört beim Einkaufen zum Pflichtprogramm. Wir haben uns vor Lüner Supermärkten umgegört, wie kreativ die Lüner die neue Situation angehen und was sie von der Maskenpflicht halten.
04.05.2020
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Tanja Reisinger und Dirk Hitschenreuter haben ihre Masken einer Bekannten abgekauft. Ab dem 15. Mai wird der BVB-Fanshop allerdings Masken im Borussia-Design verkaufen. Darauf freut sich Dirk schon. "Wir haben jeder drei Masken in der Familie." Die Maskenpflicht wurde seiner Meinung nach zu spät eingeführt. "Wir versuchen Menschenmengen zu meiden. Da wo es aber nicht möglich ist dies zu tun, tragen wir die Masken."© Jura Weitzel
Renate Reichardt besitzt sechs genähte Stoffmasken. Gekauft hat sie die Masken in Lünen und Werne auf dem Markt. "Ich nutze sie schon seit mehreren Wochen - überall da, wo viele Menschen sind." Auch Einweghandschuhe trägt sie beim Einkaufen: "Ich gehöre zu Risikogruppe. Ich finde es richtig, dass es die Maskenpflicht gibt. Viel schlimmer ist, dass manche jetzt den Abstand nicht einhalten."© Jura Weitzel
Lino Licastros Maske wurde von seiner Schwägerin genäht. "Ich glaube, dass meine Maske aus Bettwäsche besteht." Aus einer Klinik besitzt er noch eine zweite Maske. "Ich finde die Maskenpflicht richtig. Schade ist, dass sich manche nicht dran halten. Besonders beim Einkaufen."© Jura Weitzel
Saskia Bliecke besitzt zwei Masken. "Meine Freundin hat viele genäht und verteilt." Beide Masken sind aus dem gleichen Stoff. "Ich halte mich an die Pflicht, weil ich als Laie das nicht beurteilen kann, ob es was bringt oder nicht. Allerdings trage ich trage die Maske nur da, wo es erforderlich ist."© Jura Weitzel
Angela Bruch kommt aus Frankfurt, ihre Mutter wohnt in Lünen. "Ich kaufe für sie ein." Ihre Masken wurden von einer Bekannten genäht. "Bis jetzt besitze ich nur zwei. Ich werde demnächst noch ein paar bekommen. Vier pro Person müssen eigentlich reichen." Noch hat sie sich nicht ganz dran gewöhnt: "Nächste Woche bekomme ich eine Maske mit Metallbügel. Das ist für Brillenträger besser."© Jura Weitzel
Marlene Fischer hat ihre Stoffmaske geschenkt bekommen. "Ich finde die Pflicht ein wenig schwachsinnig, aber ich halte mich dran und trage die Maske da, wo es sein muss."© Jura Weitzel
Linus Balandat und seine Mutter Anke tragen Masken aus Baumwolle. "Ich finde es vernünftig", sagt Linus. "Wir tragen die Masken nur da, wo es erforderlich ist."© Jura Weitzel
Jadwiga Piwek besitzt zwei Masken. "Die habe ich von meiner Tochter bekommen."
Da ihre Brille schnell beschlägt, trägt sie die Maske nur da, wo es erforderlich ist. "Ich habe mich noch nicht dran gewöhnt. Aber wichtig ist, dass alle gesund bleiben."© Jura Weitzel
Steffi Patatzki und Christian Rabe besitzen bis jetzt jeweils nur eine Maske. "Die Totenköpfe aus Baumwolle sind gut waschbar." Beide fänden es schön, wenn es keine Pflicht bräuchte. "Das ginge aber nur, wenn alle sich dran halten würden. Schade dass der Abstand jetzt im Supermarkt nicht eingehalten wird", sagt Christian.© Jura Weitzel
Evelyn Schehlman macht eine Ausbildung zur Altenpflegerin und besitzt durch die Arbeit insgesamt sechs Masken. "Ich habe verschiedene Muster. Am liebsten ist mir die Maske mit Hundepfoten."© Jura Weitzel
Vibeke Schulz und Tochter Stine haben die Masken bei eBay-Kleinanzeigen gekauft. "Wir besitzen jeder eine Maske in einem Vier-Personen-Haushalt. Zusätzlich haben wir noch ein paar Einwegmasken. Wir benutzen lieber die genähten." Es sei zwar nicht bequem, wenn man eine Brille trägt. "Sonst stört mich das aber nicht", sagt Stine.© Jura Weitzel