Moltkestraße: Wieder schwerer Unfall auf Zebrastreifen

14-Jährige angefahren

Schon wieder ereignete sich ein schwerer Unfall an einem Zebrastreifen an der Moltkestraße: Nachdem Ende Oktober eine 86-Jährige angefahren und dabei tödlich verletzt wurde, liegt nun eine 14-Jährige im Krankenhaus. Die Diskussion über die Sicherheit an dieser Straße wird nun wohl schärfer.

LÜNEN

, 13.12.2013, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die junge Fußgängerin stürzte zu Boden und verletzte sich schwer, so dass ein Rettungswagen sie ins Krankenhaus brachte. Die Moltkestraße war nach dem Unfall zeitweise voll gesperrt, es kam zu Verkehrsstörungen in diesem Bereich. Ende Oktober war eine 86-jährige Seniorin bei einem Unfall am Zebrastreifen „Hülshof“ / Moltkestraße ums Leben gekommen. Das hatte eine Diskussion über die Sicherheit an dieser Straße geführt. 

Die Anlieger, die ihre Kinder dort ungern die Straße überqueren lassen, haben schlechte Erfahrungen mit dem Übergang über die Moltkestraße gemacht: „Hier brettern die Autos nur so durch, ich sehe das von meinem Küchenfenster aus, und abends fliegen die nur noch“, sagte ein Bewohner. Auch Politik und Verwaltung waren nach dem Vorfall alarmiert. Die Frage, wie sicher die Zebrastreifen in Lünen eigentlich sind, rückt stärker in den Blickpunkt. Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung kündigte Friedhelm Wittlieb (Leiter Verkehrssicherung) mehrere Maßnahmen an. Ein Thema der Diskussion ist die zulässige Geschwindigkeit: Im fraglichen Bereich der Moltkestraße gilt Tempo 50.

Haben auch Sie schlechte Erfahrungen an den Zebrastreifen auf der Moltkestraße gemacht? Wo sind für Sie generell Brennpunkte im Lüner Straßenverkehr? Wo fühlen Sie sich oder Ihre Kinder gefährdet? Schreiben Sie uns und schicken Sie uns ein Foto der Gefahrenstelle - per Mail an lokalredaktion.luenen@mdhl.de.

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