Ausdrucksstark bis bizarr überzeichnend ist das Spiel von Jürgen Larys und Susanne Hocke.
Ausdrucksstark bis bizarr überzeichnend ist das Spiel von Jürgen Larys und Susanne Hocke. Für die Schüler im Publikum keine leichte Kost. © Günther Goldstein
Kultur und Bildung

Mord und Moral: Klassiker „Woyzeck“ im Theater für Schüler noch relevant?

Kulturelle Bildung während der Pandemie ist schwierig. Schauspieler haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schülern der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule den Literaturklassiker „Woyzeck“ nahezubringen.

Das Drama Woyzeck von Georg Büchner ist keine leichte Kost. In der Szenensammlung geht es um Armut, Moral und Mord. Der schizophrene Soldat Franz Woyzeck braucht Geld für seine kleine Familie. Dafür lässt er sich von seinem Hauptmann als Diener herumschubsen und von einem skrupellosen Arzt entmenschlichenden Experimenten unterziehen. Als seine Partnerin ihn betrügt, entgleist die Situation.

Besprechung des Stücks mit den Schauspielern via Zoom

Erzählung auch nach 150 Jahren noch relevant

Über den Autor
Volontär
Mahad Theurer, geboren 1989 in Witten, ist studierter Musikjournalist, davon abgesehen ist er stark sportbegeistert und wohnt als Schalke-Fan manchmal einfach in der falschen Stadt. Aber Ruhrgebietscharme, den es zu beschreiben gilt, haben Dortmund und Umgebung auch reichlich.
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