Nach Tod des Arztes Ralf Kapaun: Praxis an Alsenstraße wieder geöffnet

hzVertretung

Seit zwei Wochen hat die Praxis des plötzlich verstorbenen Mediziners Ralf Kapaun wieder geöffnet. Zwei Vertretungsärzte behandeln die Patienten. Es gebe Interessenten für eine Nachfolge.

Lünen-Süd

, 23.06.2020, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem plötzlichen Tod des internistischen Hausarztes Ralf Kapaun blieb die Praxis an der Alsenstraße 3 in Lünen-Süd vorübergehend geschlossen. Damit die Patienten auch weiterhin medizinisch versorgt wurden, hatten die Ärzte Dr. Stephan Bartsch an der Adolf-Damaschke-Straße 2 und Dlair Ahmad an der Jägerstraße 23 die Vertretung übernommen.

Seit dem 8. Juni können die Patienten wieder ihre vertraute Anlaufstelle aufsuchen: In der Kapaun-Praxis sind jetzt zwei Vertretungsärzte tätig. Einer wird bis Ende Juli dort tätig sein und der andere so lange bleiben, bis ein Nachfolger gefunden sei. „Es gibt Interessenten“, berichtet Frau Kapaun auf Anfrage. Sie ist dort weiterhin als Praxismanagerin tätig, auch die beiden medizinischen Fachangestellten arbeiten dort.

Jetzt lesen

Die Patienten seien froh, das vertraute Team zu sehen, schildert Frau Kapaun. Ihr Mann sei sehr plötzlich verstorben. „Ich war wie vor den Kopf geschlagen und musste mich um Genehmigungen kümmern. Das dauert seine Zeit“, schildert sie. Die Vertretung hätten zwischenzeitlich die Praxen übernommen, mit denen man immer schon eng zusammengearbeitet habe.

Ihr Ziel sei es, die komplette Praxis an einen Nachfolger zu verkaufen, damit die Praxis für Lünen-Süd erhalten bleibe.

Ralf Kapaun hatte 2009 die Praxis von Dr. Hans Wilhelm Fortmüller übernommen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt