Verkehr

Nach tödlichen Unfällen: Polizei kontrolliert verstärkt auf B236

Die Polizei hat bei einer Verkehrskontrolle am Ende der Ausbaustrecke der B236 in Lünen zahlreiche Verstöße registriert.
Das Archivbild stammt von einem Unfall auf der B236 am 26. Juni in Lünen, bei dem ein 31-jähriger Lüner starb.
Das Archivbild stammt von einem Unfall auf der B236 am 26. Juni in Lünen, bei dem ein 31-jähriger Lüner starb. © Magalski (A)

Zwei Autofahrer starben im Juni nach schweren Unfällen am Ende der Ausbaustrecke der B236 an der Dortmund-Lüner Stadtgrenze: Zuerst starb ein 51-Jähriger, nachdem ein Auto nahezu ungebremst in seinen vor der Baustellenampel wartenden Wagen gekracht war. Dann kam ein 31-Jähriger ums Leben, nachdem er mit seinem Auto ins Schleudern geraten war und sich überschlagen hatte.

Vor diesem Hintergrund hat die Polizei am Montag (4. Juli) in diesem Bereich Kontrollen durchgeführt, um weitere Unfälle zu verhindern. Wie es Dienstag (5. Juli) bei der Polizei weiter hieß, hätten die Beamten 52 Verstöße im Bereich Geschwindigkeit festgestellt:

  • Zwei Autos waren den Angaben zufolge bei erlaubten 80 Kilometer pro Stunde (km/h) mit 120 km/h unterwegs. Der Bußgeldkatalog sieht hierfür eine Strafe von 200 Euro sowie einem Monat Fahrverbot vor.
  • Ein anderer zu schneller Fahrer hatte laut Polizei ein weiteres Problem. Er hatte gar keinen Führerschein.
  • Wieder ein anderer habe augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden – eine Blutprobe folgte.
  • Des Weiteren waren 23 Personen nicht angeschnallt, sieben wurden mit dem Handy am Steuer erwischt.

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