Nach Unfall bei Remondis: Ärzte versuchen Bein von Arbeiter zu retten

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Der bei einem Unfall auf dem Remondis-Gelände Ende März lebensgefährlich verletzte Mitarbeiter einer Fremdfirma befindet sich immer noch im Krankenhaus, wo man um sein zweites Bein kämpft.

Lünen

, 30.04.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie eine Remondis-Sprecherin am Mittwoch (29. April) im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, sei der Verletzte zwischenzeitlich aus dem künstlichen Koma zurückgeholt worden:

„Ein Bein musste amputiert werden, dass andere versuchen die Ärzte zu retten, dennoch stehen auch hier noch weitere Operationen an.“

Zum Unfallhergang erklärte die Sprecherin erneut, dass sich der Unfall im Zuge von Sanierungsarbeiten an einem Förderband des Kraftwerks auf dem Firmengelände an der Brunnenstraße ereignet habe.

Gleichwohl nannte sie einige weitergehende Details: „Am Ende der Arbeiten sollte ein Testlauf durchgeführt werden, der mit allen beteiligten Personen am Leitstand und den Förderbändern abgestimmt war und freigegeben wurde. Vor Anlauf der Bänder ertönte zudem ein Warnsignal, das der Arbeiter der Fremdfirma allerdings nicht auf sich bezog. Er war gerade dabei die Förderungs-Schnecken zu säubern. Der Testlauf konnte nach Anlauf unmittelbar wieder gestoppt werden, führte allerdings zum bekannten Unfall.“

Ein Rettungshubschrauber war am Unfalltag (28. März) zwar auch im Einsatz, der lebensgefährlich verletzte Arbeiter wurde dann jedoch mit dem Krankenwagen abtransportiert. Die Feuerwehr Lünen war als Unterstützung mit 20 Einsatzkräften vor Ort.

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