Nachbarn retten Mann das Leben: Geschlafen und Rauchmelder nicht gehört

Feuerwehreinsatz

Aufmerksame Nachbarn an der Berggartenstraße haben am Samstagmorgen (4.7.) einem jungen Mann wohl das Leben gerettet. Er hatte so tief geschlafen, dass er den Rauchmelder nicht hörte.

Alstedde

, 04.07.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu einem Einsatz in der Berggartenstraße hatten Nachbarn die Feuerwehr (Symbolbild) gerufen. Sie hatten den Rauchmelder gehört, der Wohnungsinhaber  nicht.

Zu einem Einsatz in der Berggartenstraße hatten Nachbarn die Feuerwehr (Symbolbild) gerufen. Sie hatten den Rauchmelder gehört, der Wohnungsinhaber nicht. © Paulitschke

Das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Berggartenstraße in Lünen-Alstedde hat am Samstag (4.7.) gegen 7 Uhr die Nachbarn alarmiert. So konnte Schlimmeres verhindert werden. Sie riefen die Feuerwehr. Zum Glück. Denn der Wohnungsinhaber hatte zu dem Zeitpunkt tief und fest geschlafen.

Als die Feuerwehr eintraf, war Brandrauch wahrzunehmen. Die Einsatzkräfte der Hauptwache und des Löschzugs Nordlünen-Alstedde öffneten mit Spezialwerkzeug die Tür. Sie fanden den Wohnungsinhaber schlafend vor, er hatte den Rauchmelder nicht gehört. Weil Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand, wurde er vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.

Herd in der Küche eingeschaltet

In der Küche sah die Feuerwehr, dass der Herd eingeschaltet war. Es lag etwas auf der Herdplatte, das angefangen hatte zu schmoren. Das war auch der Grund für die Rauchentwicklung. Wie die Feuerwehr auf Anfrage mitteilte, konnte die Ursache schnell beseitigt werden. Die Wohnung wurde belüftet. Es entstand kein Schaden an Wohnung oder Gebäude. Nach 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

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