Nebel an Neujahr: Polizei erlebt in Lünen eine ruhige Silvesternacht, die Feuerwehr nicht

Bilanz zum Jahreswechsel

Eine Massenkarambolage auf der A2 bei Lünen hat die Feuerwehr in der Silvesternacht beschäftigt. Ursache war auch hier die Wetterlage, die vielen Lünern zum Jahreswechsel zu schaffen machte.

Lünen

, 01.01.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nebel an Neujahr: Polizei erlebt in Lünen eine ruhige Silvesternacht, die Feuerwehr nicht

Am Neujahrsmorgen herrschte in Lünen immer noch dichter Nebel. © Claeßen

Eine sogenannte Inversionswetterlage hat in der Silvesternacht auch in Lünen für Probleme gesorgt. Da in einer solchen Lage die Luftschichten voneinander abgeschirmt sind, konnte der Raketenrauch um Mitternacht nicht nach oben abziehen. Folglich wurde der ohnehin schon dichte Nebel in den Städten noch verstärkt - zum Jahreswechsel herrschte quasi Smog.

Die schlechten Sichtverhältnisse sorgten auf der Autobahn 2 bei Lünen für einen Unfall in Fahrtrichtung Oberhausen. Kurz darauf krachte es auch auf der Gegenseite, womit die Feuerwehr Lünen alarmiert wurde. „Das Ganze ging gegen zwei Uhr los und dauerte bis kurz nach 6“, teilte ein Feuerwehrsprecher mit.

Außerdem wurde die Feuerwehr kurz nach Mitternacht zu einem Balkonbrand in Brambauer gerufen. Dort hatte sich Unrat entzündet. Ebenfalls ging in der Silvesternacht ein Jägerhochsitz in Niederaden in Flammen auf.

Die Feuerwehr hatte ihr Personal ohnehin für die Nacht aufgestockt. Der Löschzug Horstmar der freiwilligen Feuerwehr half auf der A2 aus, der Löschzug Mitte war ebenfalls in Bereitschaft. „Wegen des dichten Nebels wurde außerdem entschieden, die Gerätehäuser in Wethmar und Brambauer zu besetzen.“

Die Polizei verzeichnete auf Anfrage „keine besonderen Vorkommnisse“ in Lünen. Das Marien-Hospital konnte am Neujahrstag noch keine Auskunft zur Silvesternacht geben.

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