Nerma Kadiric zog der Liebe wegen von Schweden nach Lünen. Doch eigentlich stammt sie aus Bosnien. Im Balkankrieg musste sie als Nicht-Ortodoxe mit Mutter und Schwester fliehen. Der Vater starb im Konzentrationslager. © Stephanie Tatenhorst
Als Kind geflüchtet

Nerma Kadiric: „Der Krieg zeigte mir Monster, aber auch Menschlichkeit“

Nerma Kadiric war sieben Jahre alt, als sie mit Mutter und Schwester aus Bosnien fliehen musste. Die Bilder aus der Ukraine wecken nun unzählige Erinnerungen in ihr. Doch sie macht auch Mut.

Es ist eine Mischung aus Entsetzen, Traurigkeit und Wut, mit der Nerma Kadiric jeden Tag die Nachrichten schaut. „Das, was in der Ukraine gerade passiert, ist genau dasselbe, was uns Bosniern angetan wurde“, sagt die 37-jährige Lehrerin am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. „Es macht mich einfach traurig zu sehen, dass die Menschheit nichts von der Geschichte gelernt zu haben scheint.“

Von langjährigen Arbeitskollegen verhaftet

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Humanität ist immer präsent

Traumatisiert in neuer Heimat angekommen

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Jahrgang 1979, aufgewachsen und wohnhaft in Bergkamen. Magister-Studium in Münster in Soziologie, Wirtschaftspolitik und Öffentlichem Recht. Erste Sporen seit 1996 als Schülerpraktikantin und dann Schüler-Freie in der Redaktion Bergkamen verdient. Volontariat und Redakteursstellen im Sauerland sowie Oldenburger Münsterland. Seit zehn Jahren zurück in der Heimat und seit Mai 2022 fest beim Hellweger angestellt.
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