Neues Café im Seepark: Verzögerungen wegen Corona, Öffnung schon bald

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Viel ist schon erledigt, geöffnet ist es aber noch nicht: Das neue Café im Seepark, das am alten Kiosk gerade entsteht. Das liegt - natürlich - an Corona. Trotzdem soll es schon bald öffnen.

Lünen

, 27.08.2020, 16:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als die neuen Pächter des Kiosks im Seepark im Frühjahr ihr Konzept für das Café im Seepark vorstellten, hatten sie mit einer Öffnung im Mai 2020 gerechnet. Dann jedoch kamen die Corona-Pandemie, das Schwimmverbot und der Zaun um den See und die Zeitplanung verschob sich. Dass sie diese Zeit aber nicht untätig haben verstreichen lassen, berichtet Pächter Okay Sen, der das neue Café mit seinem Partner Ogün Zorlu betreiben wird.

Wintergarten kommt Anfang September

„Wir wollten ja eigentlich in Etappen umbauen, erst einmal eröffnen und dann wieder etwas neu machen“, sagt er. Jetzt haben sie sich für einen Komplettumbau entschieden, vieles ist schon erledigt. Es gibt ein Lager, wo früher Betreiberparkplätze waren, die Küche ist fertig und auch die 10 Toiletten und drei Pissoirs sind theoretisch zur Nutzung bereit. Nicht Café-Gäste zahlen 50 Cent für die Nutzung und bekommen einen Café-Gutschein in gleicher Höhe dafür.

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Anfang September, sagt Sen, soll der Wintergarten-Anbau kommen, dann werden die Fenster gemacht, der Estrich kommt rein und schließlich die Inneneinrichtung. Die ist längst gekauft, aber noch eingelagert. Momentan laufen außerdem Planungen für die Begrünung des Flachdaches.

Ganzjähriges Angebot im Seepark

Einen genauen Termin für die endgültige Eröffnung möchte Sen noch nicht nennen, es sei aber gut denkbar, dass die ersten Gäste schon im Oktober oder November kommen können. Damit ist die Sommer- und damit Hauptsaison zwar verpasst, aber das Café soll ja eh ein ganzjähriges Angebot werden: „Wir möchten, dass die Radfahrer und Spaziergänger auch im Winter etwas davon haben“, sagt Zorlu.

Die inhaltlichen Pläne der beiden sind gleich geblieben. Wie berichtet, wollen Sen und Zorlu unter anderem das klassische Biergarten-Angebot mit Waffeln, Schnitzeln, Pommes etc. anbieten, auch eine Frühstückskarte sei denkbar, so Sen. Bei der Vorstellung des Projekts im März hatte Zorlu auch Ideen für Veranstaltungen genannt - aber das wird wohl erst nach der Corona-Pandemie wieder Thema.

12 Bewerber für den Kiosk im Seepark

Dass im Seepark ein ganzjähriger Anlaufpunkt entsteht, war der Stadt wichtig gewesen, als sie sich auf die Suche nach einem Pächter für die Gebäude machte. Zuvor hatte sie den alten Seepark-Kiosk gekauft. 12 Bewerber hatte es gegeben, fünf durften sich persönlich vorstellen, Zorlu und Sen bekamen den Zuschlag.

Dass es bald vernünftige Toiletten im Seepark geben wird, wird viele Menschen freuen - das war einer der Hauptkritikpunkte der Besucher in den vergangenen Jahren.

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