Kolumne

Öffnung der Friseure: Mehr Wertschätzung für Meister mit Kamm und Schere

Die Öffnung der Friseure nach mehr als zehn Wochen Lockdown haben viele Menschen herbeigesehnt. Wie wichtig die Arbeit des Handwerks mit Kamm und Schere ist, hat Corona deutlich gezeigt.
Endlich wieder zum Friseur. Für viele Kunden ist eine gute Nachricht. © picture alliance/dpa

Gepflegtes Aussehen beginnt am Kopf, heißt es. Wenn Friseure aber über zehn Wochen schließen müssen, reicht einfaches Waschen und Legen nicht mehr aus. Die Frisur ist dahin, der Schnitt nicht mehr zu erkennen. Deshalb haben sich viele Kunden schnell um einen Termin im Salon ihres Vertrauens bemüht haben. Die ersten standen schon früh morgens vor der Tür. Sie waren ihren Zottel-Look endgültig leid.

Die Friseure haben volle Terminkalender, denn Kunden wollen sich endlich wieder wohlfühlen. In etlichen Salons werden momentan Überstunden geschoben, um den Wildwuchs auf den Köpfen der Kunden zu bewältigen.

Corona hat deutlich gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Friseure ist. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach im Zusammenhang mit der Öffnung der Salons sogar von Würde. In jedem Fall verdient das Handwerk mehr Wertschätzung. Das sollten Kunden beim Trinkgeld nicht vergessen.

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