Auf der Konrad-Adenauer-Straße in Lünen (Archivbild) stoppte die Polizei einen Fahrer. Er war aufgefallen, weil er langsam unterwegs war. Der Mann hatte keinen gültigen Führerschein.
Auf der Konrad-Adenauer-Straße in Lünen (Archivbild) stoppte die Polizei den Fahrer. Er war aufgefallen, weil er langsam unterwegs war. Der Mann hatte keinen gültigen Führerschein. © Goldstein
Amtsgericht

Ohne gültigen Führerschein unterwegs: Fahrer wollte nur helfen

Sein Cousin bat um Hilfe – ein 39-Jähriger dachte nicht lange nach. Hilfsbereit sprang er ins Auto, ohne gültige Fahrerlaubnis. Er begegnete der Polizei. Das hatte ein juristisches Nachspiel.

Der Mann, der am Morgen des 8. Dezember mit einem Ford auf der Konrad-Adenauer-Straße in Lünen unterwegs war, fiel der Polizei auf. Er fuhr langsam und hinter ihm hatte sich bereits eine Schlange gebildet. Das wollte sich die Beamten einmal näher angucken. Sie stoppten den Wagen, kontrollierten den Mann hinter dem Steuer und stellten fest, dass seine ausländische Fahrerlaubnis hier nicht mehr gültig war, da er sich länger als sechs Monate in Deutschland aufhielt und das Dokument nicht, wie vorgeschrieben, hatte umschreiben lassen. Damit hatte sich der 39-Jährige des Fahrens ohne Fahrerlaubnis schuldig gemacht.

Kleidung ins Krankenhaus bringen

Fahrlässig, nicht vorsätzlich gehandelt

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Lebt im Sauerland und fühlt sich dort überaus wohl. Saß vor über 20 Jahren zum ersten Mal in einem Gerichtssaal, um über einen Prozess zu berichten und hat dabei ihren Traumjob gefunden.
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