Gegen den Geschäftsführer eines Pflegedienstes (Symbolbild), der auch in Lünen eine Wohngruppe betreut, ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund. Die Vorwürfe: Betrug, ausbleibende Zahlung und nicht immer geschultes Personal. © picture alliance/dpa
Betrug

Pflegeskandal in Lünen: Geschäftsführer in Haft – Patienten werden verlegt

Der Geschäftsführer des Pflegedienstes Intensivpflege Lünen sitzt in Untersuchungshaft. Aktuell werden die Patienten noch betreut. In einer anderen Stadt wurde die Behandlung schon gekündigt.

Die Vorwürfe sind drastisch: Es geht um 54 Fälle von gewerbsmäßigem Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung. Diese Vergehen werden dem Geschäftsführer des Pflegedienstes Intensivpflege Lünen vorgeworfen. Am 3. Juli wurde der Mann verhaftet. Gegenüber dem Westfälischen Anzeiger (WA) bestätigte die Staatsanwaltschaft Dortmund die aktuellen Ermittlungen und die Vorwürfe.

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