Preußen-Gemeinde trotzt allen Stürmen

LÜNEN-SÜD Pfarrer Volker Jeck blickte heute beim Neujahrsempfang der Preußengemeinde auf das vergangene Jahr zurück, das im wahrsten Sinne des Wortes stürmisch begonnen und den Kirchturm hart getroffen hatte.

von Von Volker Beuckelmann

, 13.01.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Preußen-Gemeinde trotzt allen Stürmen

Die Preußengemeinde rief sich beim Neujahrsempfang die Höhepunkte des vergangenen Jahres ins Gedächtnis zurück.

"Es waren viele Menschen bereit, uns zu unterstützen. Das war eine schöne Erfahrung“, sagte er im Gemeindehaus an der Kümperheide. So wurde durch den Orkan die Kirchturmspitze der Kirche an der Jägerstraße beschädigt. Durch die große Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder, die sich auch beim Benefiz-Gemeindefest im August zeigte, sei es gelungen, das Kirchenkreuz wieder zu rekonstruieren.

Jugendcafé wird gut angenommen

Positiv äußerte sich Pfarrer Jeck zum Einzug des Jugendcafés, das sich seit einigen Monaten in einem separaten Bereich des Gemeindehauses befindet. „Eigentlich wird es sehr gut angenommen. Es ist unproblematisch mit vielen neuen Kontakte zu Jugendlichen, betonte Volker Jeck. Was die Finanzentwicklung angeht, so sei eine gewisse Beruhigung festzustellen, bedingt durch die Einkommensentwicklung.

Singekreis wurde verabschiedet

Seitens der ev. Gemeinde wurde das Angebot im Gemeindezentrum für junge Besucher umstrukturiert in einem Kinder-Kirchenmorgen, der jeden dritten Samstag im Monat von 9.30 bis 12.30 Uhr stattfindet. Jeder kann für eine „Schutzgebühr“ von einem Euro spontan kommen, eine Anmeldung ist aber erwünscht. Das 100-jährige Bestehen der ev. Kirche in Lünen-Süd soll im Herbst und Winter gefeiert werden. Vor dem Neujahrsempfang wurde beim Abendmahlsgottesdienst der Singekreis Gahmen mit seiner Leiterin Doris Bernhardt nach über 30 Jahren verabschiedet. „Das ist sehr schade. Da ist jetzt eine große Lücke“, bedauerte Jeck.

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