Pro Lünen steigt beim Kinofest aus: Mit anderem Konzept geht es weiter

Veranstaltung

Es war ein Paukenschlag für Fans des Kinofestes: Veranstalter Pro Lünen hat den Ausstieg erklärt. Doch es soll weitergehen: mit anderem Team, neuem Konzept und auch mit Hilfe von Pro Lünen.

Lünen

, 03.10.2020, 11:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
So leuchtete die Cineworld beim Kinofest in den vergangenen Jahren.

So leuchtete die Cineworld beim Kinofest in den vergangenen Jahren. © Günter Blaszczyk

Zum 31. Mal hätte das Kinofest als Festival des Deutschen Films Ende Oktober in Lünen stattfinden sollen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie sei das aus Sicht des Veranstalters Pro Lünen nicht zu verantworten gewesen. „Der einzigartige Charakter des Kinofestes ist geprägt durch die persönliche Zusammenkunft der bunten Stadtgesellschaft mit den Kinotreibenden“, heißt es in einem Brief von Pro Lünen an die Mitglieder. Nach einer Risikoabwägung sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass alle Durchführungsoptionen mit Präsenzveranstaltungen nicht möglich gewesen wären.

Kein Streit, neue Entwicklung

Pro Lünen hat das Event abgesagt. Was sich in dem Schreiben bereits andeutete, hat Vorsitzender Hubert Tenberge auf Anfrage dieser Redaktion bestätigt: Pro Lünen steigt als Veranstalter aus. Dass es hinter den Kulissen Streit gegeben hätte, verneint Tenberge. Zwischenzeitlich gab es allerdings eine neue Entwicklung: Kinofest-Leiter Michael Wiedemann, Sven Illgner und Komitee-Vorsitzende Dr. Anke Höwing planen mit dem Kino Cineworld ein neues Format . Vom 4. bis 7. November soll es ein „Kino Film Fest Lünen 2020 geben.

Pro Lünen äußert in dem Brief die Bitte: „Unterstützen Sie auch in der Zukunft zusammen mit uns das neue Kinofest in Lünen“. Hubert Tenberge sagt dazu: „Sobald uns das Veranstalterteam das neue Konzept vorgestellt hat, werden wir hierzu entscheiden.“

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