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Politischer Streit

Ratsvertreter über Bürgermeister: „Wir sind besorgt um unser Lünen“

Der Lüner Rat hat Recht bekommen im Haushalts-Streit mit dem Bürgermeister. Sie seien „zufrieden, erleichtert, besorgt“, schrieben SPD, CDU, GFL, Grüne und FDP in seltener Einmütigkeit.

Der Streit zwischen Bürgermeister und Stadtrat schwelt schon lange in Lünen. Eskaliert ist er kurz vor Weihnachten 2021 bei der Verabschiedung des Haushalts. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte kurz vor der Abstimmung eine Änderung vorgenommen: Ein Spitzenbeamter sollte befördert werden. Der Rat lehnte ab – aus Protest gegen das Verfahren. Auch der Bürgermeister wurde daraufhin grundsätzlich. Wenn eine Stellenbeschreibung vorliege, gebe es keinen Handlungsspielraum. Der Mann müsse leistungsgerecht bezahlt werden. Die Folge: Wegen der strittigen 500 Euro mehr im Monat für den Mitarbeiter wurde der gesamte 300-Millionen-Euro-Etat der Stadt auf Eis gelegt – bis zur Entscheidung der Kommunalaufsicht.

Stellungnahme der Kommunalaufsicht hat acht Seiten

Politik sieht „eindeutiges Signal für die Unrechtmäßigkeit“

Zweifel, ob Kleine-Frauns „willens und in der Lage ist“ zu moderieren

Gemeinsame Herausforderungen warten

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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