Städtisches Unternehmen

SAL macht Gewinn – davon profitiert die Stadt Lünen

Die städtischen Abwasserwerke in Lünen können auch für 2020 einen guten Gewinn einfahren. Davon wiederum profitiert auch der städtische Haushalt.
Vom Gewinn der SAL geht nun ein ordentlicher Betrag an den städtischen Haushalt. © Foto: Goldstein

Der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) hat 2020 einen Gewinn von 5,182 Millionen Euro gemacht. Das Jahresergebnis stellte Wirtschaftsprüfer Markus Esch von der Krefelder Steuerberatungsgesellschaft Heilmeier & Partner am Mittwoch, 23. Juni im Verwaltungsrat der SAL vor.

„Damit gibt es keine wirkliche Veränderung zum Vorjahr, ein gutes Ergebnis“, bescheinigt Esch. Etwas niedriger als im Vorjahr ist der Gewinn dennoch: 2019 hatte die SAL 5,255 Millionen Gewinn unter dem Strich stehen. Zwar waren die Erlöse im Vorjahresvergleich etwas höher ausgefallen (22,404 in 2019 im Vergleich zu 23,008 Millionen Euro in 2020), dafür hatte es aber auch höhere Aufwendungen, vor allen Dingen im Bereich Pensionsaufwendungen gegeben. Diese lagen für 2020 zum Beispiel um 675.000 Euro höher als im Vorjahr, wie Esch erklärt.

Zwei Millionen des Gewinns aus dem städtischen Unternehmen kommen nun dem Haushalt der Stadt zu Gute, der verbliebene Gewinn von 3,182 Millionen Euro wird in die Rücklagen der SAL fließen. Für diesen Vorschlag des Vorstands stimmte auch der Verwaltungsrat bei einer Enthaltung.

Geld das sicherlich willkommen ist: Das statistische Landesamt it.NRW hat gerade die pro-Kopf-Verschuldung in den NRW-Städten bekannt gegeben. Lünen weist demnach 409 Millionen Euro Schulden auf, mehr als 4700 Euro pro Einwohner.

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