Im Aldi an der Borker Straße war die Lage zum Verkaufsstart der Corona-Schnelltests entspannt. © Jura Weitzel
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Schnelltests in Lünen: Lage beim Discounter Aldi entspannt

Im Gegensatz zu vielen anderen Aldi-Filialen lief es am Samstagmorgen in Lünen an der Borker und der Cappenberger Straße ruhig ab. Viele Corona-Schnelltests waren aber auch nicht zu bekommen.

Keine Warteschlangen vor dem Filialen, entspannte Lage an den Kassen: Der Auftakt für den Verkauf von Corona-Schnelltests in Lünen durch den Discounter Aldi ist am Samstagmorgen (6. März) ruhig angelaufen – zumindest an den Standorten an der Borker und der Cappenberger Straße gab es keinen Ansturm von Kunden, mit denen so mancher gerechnet hatte – und den es andernorts auch tatsächlich gab.

Genaue Angaben zur Menge an Tests, die Aldi an seine Filialen geliefert hatte, machten die Lüner Angestellten nicht. Da allerdings Filialen in Dortmund und Selm jeweils nur zehn Exemplare von „Aesku Rapid“ erhalten hatten, dürften es auch hier nicht mehr gewesen sein.

Aldi hatte im Vorfeld angekündigt, jeweils nur eine Packung, in der jeweils fünf Schnelltests enthalten sind, pro Kunde auszugeben. Die fünf Wartenden, die sich um 7 Uhr vor der Filiale an der Borker Straße eingefunden hatten, durften sich ihrer Sache also ziemlich sicher sein.

Wer am Samstag keinen Schnelltest mehr bei Aldi bekommt, muss sich bis Montag gedulden, dann hat der Konzern Nachschub angekündigt. Eine Packung kostet 24,99 Euro. Die Drogeriemärkte Müller, dm und Rossmann haben zudem angekündigt, in den kommenden Woche ebenfalls Schnelltests zu verkaufen. dm nannte den 9. März als Datum für den Verkaufsstart.

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Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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