Schulstart mit Hitzefrei: Auch die Oberstufe darf früher nach Hause

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Heiße Temperaturen und Maskenpflicht: Für viele Lüner Schüler gab es zum Schulstart Hitzefrei. Erstmals durften auch die Oberstufen früher nach Hause. Hitzefrei gilt nicht nur für einen Tag.

Lünen

, 13.08.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kaum gekommen, bald schon wieder Schluss. Am ersten Schultag nach den Ferien konnten die Schülerinnen und Schüler früher gehen. Die Schulleiter reagierten damit auf das heiße Wetter und gaben Hitzefrei. Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium war das aufgrund der Wettervorhersage schon am Dienstag (11.8.) bekanntgegeben und gleich für die ganze Woche angekündigt worden. „Damit die Eltern planen können“, erläutert Schulleiter Heinrich Kröger. Bei der Überlegung habe auch die Maskenpflicht während des Unterrichts eine Rolle gespielt.

Damit nicht alle Schüler gleichzeitig aus dem Gebäude strömen, gab es Hitzefrei versetzt. Die jüngeren Jahrgänge gingen um 11.15 Uhr, die älteren um 11.45 Uhr und erstmals hatte auch die Oberstufe aufgrund der Corona-Situation hitzefrei: Sie ging um 12.45 Uhr. Anhaltspunkt für verkürzten Unterricht seien 27 Grad. Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium sei die Situation unterschiedlich: Es gibt kühlere Kellerräume aber auch Klassenzimmer, auf denen schon um 10 Uhr die Sonne steht.

Eigentlich Unterricht bis 15.25 Uhr

Gestaffeltes Hitzefrei gab es auch am Gymnasium Altlünen. Die ersten Schüler gingen um 11.15 Uhr, die Oberstufe um 13.05 Uhr. Die hätte eigentlich bis 15.25 Uhr Unterricht gehabt. Bis Freitag gilt in Altlünen Hitzefrei. „Wir haben morgens nur ein schmales Zeitfenster zum Lüften“, sagt Schulleiter Reiner Hohl. Nachts müssten die Fenster geschlossen bleiben.

An der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule sind die Schüler aufgrund des Wetters alle um 11.40 Uhr nach Hause gegangen. Die Oberstufe hatte einen Umzug hinter sich bringen müssen: Weil im Oktober das Gebäude komplett saniert wird, weichen die Schüler auf die Overbergschule und das Bergmannsmuseum an der Bahnstraße aus.

Kurzstunden und somit früheren Unterrichtsschluss hatten auch die Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Die Kombination Hitze und Maske, dazu Räume, die schwierig zu lüften seien, führen dazu, dass das auch in dieser Woche so bleibt. Die Schüler gingen gestaffelt nach Hause.

In der Heinrich-Bußmann-Schule hingegen gab es kein Hitzefrei. Hier war ohnehin verkürzter Unterricht bis Dienstag (18.8.) vorgesehen. An der Ludwig-Uhland-Realschule wurden aufgrund der Hitze alle Fächer in Kurzstunden unterrichtet. Die Jahrgänge wurden dann zwischen 11 und 12 Uhr gestaffelt nach Hause geschickt. Das Konzept bleibt in dieser Woche so.

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Die Lockerungen für die Oberstufe hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) angekündigt: „Die derzeitigen Hitzefrei-Regelungen werden angesichts der hohen Außentemperaturen und der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II vorerst ausgeweitet.“

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