Schutzmasken für Caritas Lünen: SAL spendet 2300 Stück aus Bestand

Coronavirus

Schutzmasken sind wegen der Corona-Krise gefragt und absolute Mangelware. Davon kann auch der Caritasverband Lünen-Selm-Werne ein Lied singen. Da kam eine Masken-Spende von SAL gerade recht.

Lünen

, 18.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
SAL-Chefin Daniela Fiege bei der Übergabe der Schutzmasken an Caritas-Vorstand Hans-Peter Benstein am Sitz der Caritas in der Lüner City.

SAL-Chefin Daniela Fiege bei der Übergabe der Schutzmasken an Caritas-Vorstand Hans-Peter Benstein am Sitz der Caritas in der Lüner City. © SAL

Auch der Caritasverband Lünen-Selm-Werne ist seit Wochen damit beschäftigt, wegen der Corana-Krise Schutzmaterialien für seine Mitarbeiter in den von ihm betriebenen Pflegeeinrichtungen zu besorgen.

Zu den benötigten Dingen gehören nicht zuletzt Schutzmasken, die auf dem freien Markt kurzfristig kaum noch aufzutreiben sind.

Umso mehr dürfte sich Caritas-Vorstand Hans-Peter Benstein über eine Spende von 2300 Schutzmasken gefreut haben. Hinter dem Spender steckt der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL). Die Masken überreichte Daniela Fiege, SAL-Vorstand, am Dienstag (14. April) an Hans-Peter Benstein am Hauptsitz des Verbandes in der Lüner City.

Bestand aus Zeiten der Vogelgrippe

Die Schutzmasken seien zu Zeiten der Vogelgrippe angeschafft worden, sagte Fiege am Donnerstag (16. April) im Gespräch mit unserer Redaktion: „Für den Kanalbetrieb sind diese Masken nicht nutzbar – wir benötigen für unsere Arbeiten - zum Beispiel bei der Kanalreinigung - FFP-3-Masken, weil es darum geht, sich selbst vor einer möglichen Gefahr des Abwassers zu schützen.“

Dank eines Mitarbeiters, sagte Daniela Fiege weiter, seien die Schutzmasken wieder ans Tageslicht gelangt: „Der hatte vor ein paar Tagen die Idee, dass diese Schutzmasken jetzt gerade viel besser genutzt werden können, als bei uns im Keller zu verstauben.“

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