Pfarrer im Video: Ruhe während des Lockdowns als Chance begreifen

Lüner Seel-Sorgen

Der Lockdown erlegt den Menschen ungewollt auch Ruhe auf. Das ist auch eine Chance, meint Pfarrer Thomas Roddey. Die Möglichkeit, tief in sich hineinzuhorchen und nachzudenken, was richtig ist.

Lünen

, 17.01.2021, 08:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Thomas Roddey möchte die aktuellen Corona-Maßnahmen auch als Chance verstehen, die ungewollte Ruhe zu nutzen, um in sich selbst hineinzuhorchen.

Dr. Thomas Roddey möchte die aktuellen Corona-Maßnahmen auch als Chance verstehen, die ungewollte Ruhe zu nutzen, um in sich selbst hineinzuhorchen. © Beuckelmann

Die Corona-Maßnahmen schränken uns nicht nur ein und sorgen bei vielen Menschen für große Belastungen. Sie legen den Menschen auch ungewollte Ruhe auf. Pfarrer Dr. Thomas Roddey, Leiter des pastoralen Raumes in Lünen, erinnert sich durch eine Geschichte aus dem Alten Testament an das Sprichwort: „Der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.“

Es geht um die Berufung des Propheten Samuel, Unruhe durch die eigene innere Stimme und darum, manches besser noch einmal zu überschlafen. Auch eine Chance, um über die existenziellen Fragen nachzudenken und tief in sich hineinzuhorchen, glaubt Roddey.

In unserer Reihe Seel-Sorgen spricht jede Woche ein anderes Mitglied der für Lünen zuständigen Seelsorgeteams ein geistiges Wort: vier Minuten für die Seele. Dr. Thomas Roddey ist Leiter des pastoralen Raumes in Lünen.

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