Sitzungs-Jubiläum: Behindertenbeirat tagte zum 100. Mal

Stodollick lobt Beitrag zur Integration

23.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Lünen Nur 12 Prozent aller kreisangehörigen Kommunen in NRW haben ihn - Lünen hat ihn schon seit fast 28 Jahren: Die Rede ist vom Behindertenbeirat, der gestern ein kleines Jubiläum feierte, nämlich die 100. Sitzung. Die lief deshalb etwas anders ab als üblich: Bevor Vorsitzender Richard Dißel in die eigentliche Tagesordnung einstieg, gab es lobende Worte des Bürgermeisters und belegte Brötchen. «Der Beirat war damals und ist auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Er hat viel dazu beigetragen, Behinderte in die Gesellschaft zu integrieren», sagte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Er nannte als Beispiel die regelmäßigen Informations-Veranstaltungen zum Tag der Behinderten, die Herausgabe eines Wegweisers für Selbsthilfegruppen und zahlreiche weitere Aktivitäten und Initiativen, die vom Beirat ausgegangen sind. Kompetent und nachhaltig habe das Gremium die Interessen Behinderter vertreten, betonte Stodollick. 28 Vereine, Verbände und Organisationen, vom Allgemeinen Gehörlosenverein bis zum Verein für Reittherapie, haben Sitz und Stimme im Beirat. An der Spitze steht Richard Dißel, der von Hildegard Buchholz und Inge Schwarz vertreten wird. Fie- Am Samstag, 16. Juni, ist der Behindertenbeirat auf dem Rathaus-Vorplatz präsent, um von 10 bis 15 Uhr anlässlich des Tages der Behinderten zu informieren.

Lesen Sie jetzt