Sportpark wird Sportcenter: Das verändert sich im großen Fitness-Studio in Brambauer

hzNeuer Besitzer, neuer Betreiber

Erst das Insolvenzverfahren, dann ein Betreiber- und Besitzerwechsel. Die Befürchtungen, es würde im Sportpark Brambauer gar nicht weitergehen, waren groß im Ort. Sie waren unbegründet.

Lünen

, 27.05.2019, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es geht weiter im Sportpark Brambauer. Nach einer Insolvenz und einem Besitzer-Wechsel startet zum 1. Juni ein neuer Betreiber in Brambauer. Darius Seifried übernimmt dort, er führt auch das Fitness-Center im Revierpark Wischlingen. In Lünen wird er Geschäftsführer des Sportcenter Brambauer. So wird der Sportpark nämlich ab Anfang Juni heißen.

Der Name ist nicht das einzige, das geändert wird. „Wir werden renovieren und sind jetzt schon dabei, vieles komplett neu zu gestalten“, sagt Seifried. Der Besitzer Kenan Sancak kümmere sich um das Äußere, er selbst ums Innere. „Wir sanieren die Sauna komplett und vergrößern sie“, sagt Seifried.

Rund 600.000 Euro Investition in den Sportpark

Außerdem werde man künftig dort kein Badminton mehr spielen können. „Die Badmintonhalle wird Teil des Fitnessstudios“, sagt Seifried, „insgesamt haben wir dann 3000 Quadratmeter Trainingsfläche. Gut für die Tennisspieler in Lünen: Im Gegensatz zu den Badmintonplätzen bleiben die Tennisplätze erhalten. Tennisfreunde in ganz Lünen hatten sich schon Sorgen gemacht.

Alle Arbeiten geschehen im laufenden Betrieb. Seifried schätzt, dass er rund 600.000 Euro auf den insgesamt 6000 Quadratmetern investiert.

Die Gastronomie soll laut Seifried auch erhalten bzw. neu gemacht werden, darum kümmere sich aber der Gebäudebesitzer Kenan Sancak, Geschäftsführer der Dortmunder Messan GmbH.

Sportpark wird Sportcenter: Das verändert sich im großen Fitness-Studio in Brambauer

Ein Luftbild zeigt den Sportpark von oben - und die großen Ausmaße des Gebäudes. © Goldstein

Sancak hatte sich mit Seifrieds Vorgänger, der Movefit GmbH, nicht auf eine Verlängerung des Mietvertrags einigen können. Zu den neuen Bedingungen hätte sich das nicht gelohnt, sagte Movefit-Chef Schiffer. Schiffer selbst hatte, genauso wie der Brambauer Unternehmer Hans Aulich, auch Interesse am Kauf des gesamten Gebäudes bekundet.

Verkauf trotz anderer Absprachen?

Die bisherigen Besitzer Thorsten Neidt und Heinz Höne jedoch verkauften an Sancak. „Entgegen anderer Absprachen“, wie Schiffer auf Zetteln verlautbaren ließ, die er im Gebäude aufhängte. Neidt äußerte sich dazu auf Anfrage dieser Redaktion bisher nicht.

Seifried jedenfalls sieht Potenzial im ehemaligen Sportpark. Er habe schon angefangen, die Kunden der Movefit anzuschreiben, die noch knapp 700 Mitglieder hatte. Die, wünscht er sich, sollen jetzt auch Kunden des Sportcenters werden. Seifrieds Vorgänger Schiffer hatte gesagt, der Sportpark habe Potenzial für 1200 bis 1500 Mitglieder. Schiffers Mitarbeiter will Seifried „zum Großteil“ übernehmen, es handele sich um 6 oder 7.

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