Freiwilliges soziales Jahr

Stadt-Insel Lünen sucht dringend und kurzfristig neuen FSJ´ler

Eigentlich war alles klar, ein junger Lüner hatte den Zuschlag für sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stadt-Insel bekommen. Doch nun sagte er kurzfristig wieder ab. Aus gutem Grund.
Stadt-Insel-Leiter Dirk Berger hofft auf spontane Bewerber, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im Haus der evangelischen Jugend absolvieren wollen. © Beate Rottgardt (Archiv)

Am letzten August-Wochenende war das Team-Wochenende für die hauptamtlichen und die neuen Mitarbeiter der Stadt-Insel im Camp Canow geplant. Am Freitag (27.8.) findet die Hallo-und-Tüss-Party in den Räumen des Hauses der evangelischen Jugend statt. Da sollten dann nicht nur die bisherigen Mitarbeiter im freiwilligen sozialen und diakonischen Jahr, Ami, Nils und Leon sowie Jahrespraktikant Stefan verabschiedet, sondern auch ihre Nachfolger begrüßt werden.

Doch jetzt kam es anders als geplant. Ein junger Lüner, der eigentlich sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Stadt-Insel absolvieren wollte, bekam nun doch seine ersehnte Lehrstelle. Weil derjenige, der eigentlich vom Betrieb ausgewählt worden war, wiederum abgesagt hatte. Natürlich will ihm das Team um den hauptamtlichen Jugendmitarbeiter Dirk Berger keine Steine in den Weg legen.

Deshalb steht man jetzt erstmal ohne FSJ`ler da. Berger hofft aber, dass sich kurzfristig noch eine junge Frau oder ein junger Mann für die auf ein Jahr befristete Stelle meldet. „Der Job besteht zur Hälfte aus pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, zur anderen Hälfte aus Hausmeister- und Garten-Arbeit“, so Berger.

Voraussetzung ist, dass Bewerber zwischen 18 und 25 Jahren alt sind. Ein FSJ´ler verdient in der Stadt-Insel monatlich 420 Euro bei einer 39-Stunden-Woche (vom Vormittag bis frühen Abend). 30 Tage Urlaub stehen den FSJ´lern zu, außerdem 25 Fortbildungstage zusammen mit anderen FSJ´lern. Bei der pädagogischen Arbeit geht es um Gruppen für Kinder und Jugendliche, um Veranstaltungen und Vor-Ort-Freizeiten.

Wer Zeit und Lust auf ein abwechslungsreiches Jahr im Team der Stadt-Insel hat, kann am Donnerstag (26.8.) um 12 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in das Haus der evangelischen Jugend, Friedrichstraße 65b, In der Geist kommen. Wer sich vorher schon informieren möchte, kann sich telefonisch melden, Tel. (02306) 92 70 78.

Dass das Team-Wochenende in Canow möglicherweise ausfallen oder verschoben werden muss, liegt auch daran, dass ein zweiter Mitarbeiter für ein Jahr erst später eintrifft, als gedacht. Sebastian aus Kolumbien tritt zum 1. September sein internationales freiwilliges Jahr in der Stadt-Insel an. Berger: „Leider ist es so, dass internationale FSJ´ler tatsächlich erst an dem Tag anreisen dürfen, an dem ihr Arbeitsjahr beginnt.“ Der junge Kolumbianer, der recht gut Deutsch spricht, wird in Lünen in der Nähe der Stadt-Insel wohnen.

Mitarbeiter aus Kolumbien erwartet

Und aufgrund der Corona-Pandemie muss er zunächst zwei Wochen in Quarantäne, bevor er dann Mitte September seinen Job tatsächlich beginnt. Und das dann mit einem neuen Kollegen als FSJ´ler, hoffen Berger und seine Kollegin Esther van Hal.

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