Stadthafen Lünen: Wirtschaftskrise schlägt durch

Konjunktur

LÜNEN Die Wirtschaftskrise hat den Stadthafen Lünen voll erreicht. Der Güterumschlag brach in diesem Jahr um 10 bis 15 Prozent ein.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 10.07.2009, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadthafen Lünen: Wirtschaftskrise schlägt durch

Ein Bild aus besseren Tagen: Zurzeit herrscht Flaute im Stadthafen Lünen.

Ganz extrem ist es beim Stahl, der dem Unternehmen bisher immer Steigerungen bescherte. Jetzt geht das Geschäft gegen null. Dennoch sieht der kaufmännische Betriebsleiter, Wilfried Weineck, nicht schwarz. „Andere Binnenhäfen hat es schlimmer erwischt als uns“, weiß er. Kurzarbeit oder gar Arbeitsplatzabbau seien in Lünen kein Thema. Die Belegschaft baue Überstunden ab, zudem sei jetzt Urlaubszeit.Hoffnung für August Bis Mitte August zeichnet Weineck ein hoffnungsvolles Bild: „Bis dahin sind wir gut ausgelastet. Wir leben von Monat zu Monat“, sagt er. Ab Montag drehen sich die Hafenkräne wieder etwas schneller: 15 000 Tonnen Gleisschotter sind angekündigt, die möglichst zügig umgeschlagen werden sollen. „Wir sind immer optimistisch“, sagt Weineck.

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