Stadtwerke: Kraftwerk ein Muss

Schroeter: Chance und Herzensanliegen

19.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lünen Das geplante Trianel-Steinkohle-Kraftwerk war eines der Schwerpunktthemen, als sich der Bezirksvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Ruhrgebiet am Mittwochabend zu einem Informationsgespräch mit anschließender Vorstandssitzung in der Chefetage der Stadtwerke Lünen traf. Manfred Ungethüm, der Projektverantwortliche von Trianel, stellte das Konzept als kommunales Netzwerk vor, das von 31 Gesellschaftern und 30 weiteren Kooperationspartnern getragen werde. «Wir sparen damit mindestens 20 Prozent Kohlendioxid ein», sagte Ungethüm zum Vergleich der von Trianel geplanten Investition im Volumen von über 1 Mrd. Euro mit Kraftwerken alten Standards. Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg betonte, dass auch bei Einsatz von erneuerbaren Energien, Energievermeidung und Energieeinsparung ein neues Kraftwerk zur Sicherung des Energiebedarfs gebaut werden müsse, um künftige Deckungslücken zu vermeiden. Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender und CDU-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Schroeter bezeichnete das Projekt als Chance und Herzensanliegen zugleich. Schroeter: «Aus umwelt- wie strukturpolitischen Gründen sollte das Kraftwerk gebaut werden.» Beu

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