Stroh vom Feld gegenüber landet an der Kurler Straße auch in der Dachrinne

Kurler Straße

Heinz Kolar ist sauer: Seit die Büsche am Rande des Felds gegenüber seines Hauses verschwanden, landet reichlich Stroh nicht nur in seinem Garten, sondern auch in der Dachrinne, sagt er.

Horstmar

, 16.08.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stroh vom Feld gegenüber landet an der Kurler Straße auch in der Dachrinne

Heinz Kolar mit dem Stroh, das regelmäßig auf sein Grundstück fliegt. © Britta Linnhoff

Heinz Kolar hat einen großen Garten. Und hatte früher auch Tiere. Dass der Senior mit Natur nichts anfangen kann, kann man ihm nicht nachsagen. Aber er ist sauer, weil nach seinen Angaben bei der trockenen Witterung in diesem Sommer permanent Stroh auf sein Grundstück vom benachbarten Feld fliegt. Den Grund sieht er darin, dass irgendwann einmal die Büsche und Sträucher dort beseitigt worden seien.

Flieder und Nussbaum seien hier wild gewachsen, erzählt Kolar. Und die hätten das bei Wind durch die Luft fliegende Stroh ganz gut aufgehalten. „Und das Grün war so schön“, sagt Kolar über die Büsche und Sträucher vor seiner Haustür. Nun fliege das Stroh nicht nur bis vor seine Haustür, sondern bis in seinen Garten auf der Rückseite des Hauses und lande sogar in der Dachrinne seines Hauses.

Stroh vom Feld gegenüber landet an der Kurler Straße auch in der Dachrinne

Freie Sicht aufs Feld gegenüber: Heinz Kolar hätte dort lieber ein paar Büsche und Sträucher. © Britta Linnhoff

Stadt: „An diesem Randstreifen haben wir keine Pflegestelle“

Die Stadt stellt auf Anfrage klar: „An dem bezeichneten Randstreifen haben wir, beziehungsweise die von uns beauftragten Wirtschaftsbetriebe Lünen, gar keine Pflegestelle, an der regelmäßig geschnitten würde“, sagt Stadtsprecher Benedikt Spangardt.

In der Vogelbrutzeit würden überhaupt keine Sträucher beschnitten, wenn sie nicht in die Straße ragen. Auch dann werde nur der Überhang beseitigt.

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