Viel Raum zum Reden und Ruhen

Erstes Alzheimercafé in der Klöterheide

14.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Doch nicht nur für demente Personen ist dieser Treff geplant: ?Dies ist ein offenes Angebot, alle sind herzlich willkommen,? so Leiterin Friederike Asche. Entstanden ist die Idee aus der Arbeit in der Tagespflege heraus, die Diakoniestation hat bei der Idee sofort mitgemacht. ?In der Tagespflege betreuen wir zu 95 Prozent demente Menschen. Offene Bereiche wie so ein Café fehlen oft, und dies ist ein guter Schritt, diese einzuführen?, erklärte Asche. Außerdem bemerke sie immer wieder, wie spät Angehörige und Betroffene im Bereich der Demenz Hilfe suchen. Der Besuch des Cafés ist unverbindlich und ein guter Treffpunkt, um mit Betroffenen und Angehörigen ins Gespräch zu kommen. ?Auch Interessenten von außerhalb können gerne einmal vorbeischauen. So können Kontakte aufgenommen werden mit Leuten die aus unterschiedlichen Bereichen Hilfe in Anspruch nehmen?, erzählte Asche. ?Wir stellen Angehörigen unsere Räumlichkeiten zur Verfügung, damit sie in Ruhe mit Menschen mit Demenz Kaffee trinken können, in einer speziell eingerichteten Umgebung. Es gibt genug Lauffläche, einen geschützten Gartenbereich und behindertengerechte WC?s?. Eine Fachkraft der Tagespflege und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin werden die Treffen, die jeden zweiten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr stattfinden, begleiten. Diese werden Betroffenen auch in kleinen Beratungsgesprächen zur Seite stehen. Man kann sich vorher anmelden, aber auch spontan vorbei kommen. Es fallen nur Kosten für Kaffee und Kuchen an. ?Wir haben bei unserem ersten Treffen mehr Besucher als erwartet empfangen, darunter auch Gäste von außerhalb?, freute sich die Leiterin der Tagespflege über die erste positive Resonanz. she

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